Hat ihnen, schon einmal, jemand
erzählt:
Das die Welt, ein Fußball, ist.
Ja, ein kleiner Lederfussball,
der durchs Universum fliegt,
Da er, am Tor, vorbei geschossen
wurde!
Und der Spieler,
dem dieses Unglaubliche unglück pas-
sierte! Ist daraufhin, vor langer Zeit,
aus dem kosmischen Fussballverband
verwiesen worden.
Und, sein Name, ist längst vergessen.
Aber, keine Angst, heute geschieht,
so was nicht mehr.
Die Tore sind jetzt größer.
Und statt 6 Spielern!
Versuchen 22 Spieler, den Ball, ins Tor
zu schießen .
Da geht, nichts mehr schief.
So dramatische Sachen, wiederholen
sich selten . Zum Glück!
Mögen Sie Fußball?
Nein, Sie mögen nicht das Fußballspiel.
Dann, erzähle ich Ihnen etwas anderes.
Hat Ihnen, schon einmal, jemand
erzählt.
Das wir Männer,
an einem Biertisch, entstanden sind.
Ja, ganz Ehrlich!
Ein Cognac und ein Whisky
verliebten sich ineinander!
Dann kam, etwas Sonne hinzu
Und der Wind, warf den
Salzstreuer um.
Und, aus all dem, entstand der Mann.
Eine Mutation, aus ganz
außergewöhnlichen Stoffen.
P.s. Bei der Frau, war es ähnlich.
Da ist das Gleiche, eben nur, in einer
Konditorei, passiert! Zwischen einem
Stück Sahnetorte und einem Stück
Frankfurter Kranz. (Übrigens, deshalb
werden Ehemänner auch so schnell
Dick) Und der Zuckerspender,
wurde vom Wind umgestoßen.
Und seitdem verkehren nur noch
Menschen, in Konditoreien und
Kneipen! Und keine Nasenbären mehr.
Tja, Mutationen.
Mögen Sie Männer?
Nein sie mögen nicht.
Dann erzähle ich Ihnen
etwas anderes.
Hat Ihnen, schon einmal, jemand
erzählt.
Das Vögel, keinen Düsenantrieb,
besitzen.
Nein! Sie haben wirklich keinen
Düsenantrieb! Es wäre möglich, Ihnen
Einen Düsenantrieb einzubauen!
Dann wüßte man auch endlich,
wieso Sie fliegen können. Aber so,
ist den Wissenschaftlern bis jetzt
nur klar! Das Sie es ganz einfach
tun (das Fliegen) Und man ist sich
einig. Das die Vögel, auch ohne Technik,
vortrefflich durch die Lüfte flattern.
Und deswegen, sind alle froh.
Es wäre zwar leicht, auf Düsenantrieb
umzustellen . Aber, die vielen Tank-
stellen, wohin damit. Und weil Vögel
so sind, wie sie sind. Sitzen Sie bis-
weilen so sinnlos auf Bäumen rum.
Und nerven sich gegenseitig
mit Ihrem Gezwitscher.
Und, das ist schön .
Naja, auf jeden Fall besser, als Düsen-
lärm. Mögen Sie Vögel! Nein Sie mögen
keine Vögel .Dann erzähle ich Ihnen
etwas anderes. Aber das Nächste mal!"
©Klaus Lutz
Ich weiß nicht mehr was ich Glauben soll. Bei Dir
gibt es wohl kein Telefon Und Papier und Kugel-
schreiber gibt es auch nicht. Und der Weg zu mir
ist Dir fremd. Und was Du so denkst und willst,
soll ich wohl nie erfahren. Oder bist du einfach nur
der Mensch, für den nur seine Pläne zählen.. Oder
hattest Du noch nie mit einem Menschen zu tun
den es wirklich gibt.
Ich weiß nicht mehr was das Leben ist. Ich nehme
alle Zeit um über Dich nachzudenken. Ich vergesse
nichts von dem was Du sagst. Und ich tue alles um
zu erfahren was Du magst. Und weiß nicht einmal
wie Du mich siehst.Oder ob, daß alles nur ein Zeit-
vertreib für Dich ist den Du so mal brauchst. Oder
bin ich einfach nur der erste Mensch den du wichtig
bist.
Ich weiß nicht mehr was ich Dir sagen soll. Du
schweigst immer so gekonnt Und kein Gedanke
von Dir benötigt einen Widerspruch. Und alles was
Du willst und entdeckst richtig. Und das Leben ist
da wo Du bist. Oder ist es so, daß Du nur alles in
mir weckst was ich gerne wäre. Oder bin ich neben
Dir nur ein Kind das im Sandkasten spielt.
Klaus Lutz
zuerst hieß dieser text Bettina.
der name, der frau, die mich zer-
stört hat. durch sie, bin ich zum
wrack geworden. nur noch, ein
schatten meiner selbst. eine
wüste ohne sonne. ein ozean ohne
fische. ein baum ohne blätter.
oder ganz einfach: ein auto ohne
benzin. bettina k.!
Der Baum
Ich sitze am Fenster
Und sehe diesen Baum
Er wird wieder Grün
Es ist so
Er redet mit mir
Er freut sich
Er lebt noch
Er wächst weiter
Und wird größer
Ich erzähle Ihm
Von diesem Winter.
Und den vielen mal
Wo ich hier saß
An dem Fenster
Und Ihn angesehen habe
Ohne seine Blätter
Mit seinen Zweigen
So ganz klein
So ganz unauffällig
Wie ein Leben
Das es weiß
Wann zu reden
Wann zu schweigen
Und ein Mensch
Der es sieht
Dieses kleine Leben
Was es ist
Wieviel es ist.
Was es sagt
Zu seiner Zeit
In seinem Frühling
Mit allem erwachen
In seinem Sommer
Mit allem Leben
In seinem Herbst
Mit allem Verständnis
In seinem Winter
Mit allem Gehen
Wie es lebt
Wenn auch stumm
Wenn auch ruhig
Wenn auch still
Immer sagt es
Tag für Tag
Ich bin Da
Und ich lebe!
k.lutz
das gesicht
ich sehe dich gerne.
das gesicht von dir.
die hellen augen.
die perfekte nase,
der kleine mund.
die volle freude.
wie sie lebt,
was da ist.
nur die liebe.
nur das glück.
nur das leben.
die langen haare.
die kurzen wimpern.
der gebende blick.
der es weiß
der alles weiß.
der alles sagt.
wie es ist.
wie du fühlst.
das eine leben.
das ganze glück.
die wortlose liebe.
das große ich.
nur mit dem.
geben geben geben.
in einer sekunde.
nur das sein.
ein ganzes leben.
mit jedem sinn.
ich habe liebe.
ich habe leben.
ich habe dich.
den nächsten tag.
das was kommt.
es gehört mir.
ich bin es.
ich mache es.
mit der welt .
das eine gesicht.
der eine blick.
der es sieht.
und nie verliert.
das eine leben.
die eine liebe.
k.lutz
Neue Fassung!
Die Wolken stehen still
Die Wolken stehen still
Die Wolken stehen still
Hände laufen durch die Straßen .
Hände leben in den Wohnungen.
Hände arbeiten in den Fabriken.
Hände rufen und flüchten
und suchen Hilfe
wollen keine Reiche mehr bauen
wollen keine Gewalt mehr
Hände rufen und flüchten
in den Straßen.
Vor den Ratten flüchten die Hände
die Hände flüchten vor den Ratten
die Straßen füllen sich
und Hände drängen sich nach Auswegen.
und wollen keine Reiche mehr bauen
und Ratten fallen über sie her
und warten überall
und hinterlassen tote schwarze Finger
Hände die auf den Straßen liegen
und noch nach etwas fassen wollten.
Die Wolken stehen still
Die Wolken stehen still
Hauswände sind noch mit Zeichnungen
beschmiert.
Die Straßen sind leer.
Auf den Kinderspielplätzen
ist kein Lärm mehr.
Buchblätter die mit dem Wind gehen
werden noch einmal über alles erhoben
und fallen dann wieder
zurück in die Ehe von Zeit und tot
die nun lebt
geheiligt durch das Nichts.
Die Wolken stehen still
Die Wolken stehen still
Hände laufen durch die Straßen.
Hände leben in den Wohnungen
Hände arbeiten in den Fabriken.
Hände rufen und flüchten
vor den Ratten flüchten die Hände
die Hände flüchten vor den Ratten
und zeigen auf die Sonne
auf Menschen die sich lieben
die Hand in Hand gehen
und voller Hoffnungen sind
auf ein neues Morgen
doch die Ratten verschliessen
Ihre Augen
sind stumm und hören nichts
und drängen alle zu dem hin
was Sie wollen
Klaus Lutz
Der Text ist 1981/82 entstanden. Ich
habe ein Gedicht gelesen. Mit den
Zeilen:
"Die Spinnen Kommen vom Fluß."
"Die Spinnen kommen vom Fluß."
Und, ich hatte diesen Text im Kopf.
Also, das Wesentliche, des Textes.
Ich habe Ihn, etliche Mal neu ge-
schrieben. Aber, das ist jetzt die
letzte Fassung. Ich denke der Autor
von:
"Die Spinnen kommen vom Fluß"
"Die Spinnen kommen vom Fluß"
hatte eine gute Idee. Allerdings, habe
ich, etwas vergleichbares im Internet ge-
funden. Von einem ägyptischen Lyriker.
1500 vor christi Geburt. Mit den Zeilen:
Die Haxe vom Kamel ist köstlich!
Die Haxe vom Kamel ist köstlich!
Revolutionierende Zeilen für die Litera-
tur. Noch Heute! 3500 Jahre nach der Ent-
stehung. Und bis Heute, ein unentdecktes
Genie. Ein kulinarisch, feinsinniger Geist.
Ein Mensch! Und ein Gesamtkunstwerk, des
alten Ägypten:
"Die Haxe vom Kamel ist köstlich!"
"Die Haxe vom Kamel ist köstlich!"
anna
ich hab mich verliebt
in dein bild
das ist wie ein taifun.
und das reicht
du bist die katastrophe.
mein humor ist
krankenhausreif.
ein beatmungsmachinenfall!
was noch? kleines!
meine phantasie ist
beschädigt.
sei lieb!
du nimmst mir alles.
spiele wegen
spielereien wegen. nein!
kein nerv im moment.
spiele wegen liebe. ja!
aber, nur wegen liebe.
zauberin! kluge, verwöhnte
kleine fee!
du bist mehr.
mehr als das bekannte.
alles bekannte.
alle unerfundenen worte!
für einen augenblick!
das wahre! das unglaubliche!
eine schatztruhe.
für einen bettler.
er ist geblendet!
dieser reichtum.
er hat angst.
er erwacht. und er bemerkt es.
zum erstenmal.
seine hände sind leer!
Anmerkungen zu dem Gedicht:
Das Beste
Was ich für mich persönlich wahr nehme.
Und was mir begegnet, Tag für Tag. Das
sind Aggressionen. Ich begegne, selten
etwas Anderem. Mir geht es so! Ich weiß
mit Haß und Agressionen um zu gehen.
Aber Liebe ist so selten. Das ich nichts
mit Ihr anfangen kann. Ich weiß zu reagie-
ren, wenn mir jemand blöd kommt. Wenn
mich jemand nicht mag. Oder mir Schad-
en will. Aber, wenn ich vor einem Lächeln
stehe, weiß ich nicht weiter. Es ist et-
was fremdes. Etwas, das ich nicht ken-
ne. Etwas von dem ich nichts weiß. Es
ist so selten! Ich wundere mich nur hin
und wieder. Wenn mich Augen ansehen.
Und wie mich diese Augen ansehen. Ich
denke mir, diese Augen sind schön. Und
erst Später. Tage später ist mir klar. Die-
ser Blick war Zuneigung. Es ist wie das
Lächeln. Selten! So selten, das ich es
übersehe. So selten, wie alles Schöne
im Leben. Und so ungewohnt, das es
übersehen wird. So ungewohnt, das ich
es übersehe. Das Lächeln. Blicke der
Zuneigung. Das Leben. Das was es aus-
macht, das Leben. Es ist selten. Ich
weiß nicht, wieso und warum. Ist das
Leben wirklich so schwer. Ist es wirk-
lich so hart. Ist es wirklich, so unerträg-
lich. Ich weiß nicht. Ich weiß nur von
mir. Von meinen Lebenserfahrungen.
Das Leben, ist das Eine. Immer, das
Beste daraus machen. Und immer, das
Beste darin zu sehen. Dann reicht es
immer für ein Lächeln. Für den Blick
der Zuneigung. Trotz allem geht es.
Ich lebe. Trotz allen Schwierigkeiten.
Und das Beste gebe ich nicht auf. So
ist jeder Tag. Trotz allem der Beste.
Und es gehört, zu jedem Tag das
Beste. Ein Lächeln. Ein Blick der
Zuneigung.
leben
du lebst falsch!
oder hast du einen freund
der dir täglich sagt
wie wunderbar du bist
du lebst falsch
oder gibt es das
wie strahlen der sonne
um neue träume zu sehen
du lebst falsch
oder gibt es noch das
von dem du weißt
diese umarmung ist freiheit
du lebst falsch
oder ist es da
das denken
das berührt und weckt
du lebst falsch
oder gibt es
für dich den blick:
das leben ein wunder
du lebst falsch
oder ist hin und wieder
diese hand da!
der schutz bei
geschlossenen augen
du lebst falsch
oder hast du zeit
ihn zu entdecken
den kontinent jeder sekunde
du lebst falsch
oder haben deine worte
auch diese Räume
der stille des glücks
du lebst falsch
oder ist es das atmen
das noch da ist
und das leben stets neu findet
du lebst falsch
oder hat es eine chance
dieses leben
der himmel zu sein
du lebst falsch
oder ist es eine reise
die du teilst, mit freunden
und groß werden läßt
du lebst falsch
oder verschwinden die sorgen
wenn du an morgen denkst
den beginn des neuen tages
du lebst falsch
oder sind es die tränen
die mit aller trauer
auch neues wachsen lassen
du lebst falsch
oder sind die wolken etwas
denen du verzeihst
wegen anderer erinerungen
du lebst falsch
oder hast du
immer dieses glück
in liebende augen zu sehen
du lebst falsch
oder sind es noch schritte
die dir erkären
bleibe nicht stehen
du lebst falsch
oder warten noch gedanken
die dich schützen
vor den lügen dieses lebens
du lebst falsch
oder kennst du noch
die vesprechen von kindern:
dich immer zu lieben!
du lebst falsch
oder ist es noch jung
dieser eine glaube
an märchen und gute feen
du lebst falsch
oder gibt es noch das lachen
mit dem es geschieht
ein mund der dich küßt
du lebst falsch
oder ist deine phantasie noch
hudeldidudeldidieeineiieie
und mehr ist als vernunft!
du lebst falsch
oder denkst du echt
das wasser fließt den berg hoch
ohne ein wenig glauben von dir
du lebst falsch
oder meinst du
etwas wäre wichtiger
als augenblicke die lächeln
k.lutz
computerliebe
A:
packe deinen dildo ein und geh ein paar wochen
in urlaub. danach siehst du klarer. dann kommt
zwar auch kein prinz. aber der mann der dich
von deiner anhaltenden pubertät befreit. dann
wirst du zwar auch nicht glücklich. aber dir fällt
dann das eine auf. es gibt besseres als plastik
und dildos.
B:
Der Text ging wohl voll daneben was? ich
verrate Dir mal was: anstatt nen Dildo habe
ich was gefühlsechtes und das ist sOgar risig
Nu werde mal net neidisch nech, kauf Dir ne
Barbie und frisier die "
A:
ich freu mich für dich. du hast einen freund!
dann hast du auch etwas sympathisches! und
mich, interessiert auch nicht was das ist. aber
entwickle das weiter. dann entdeckst even-
tuell deine besten seiten. und damit auch ein
neues leben. ein sinnvolles leben. kleines, diese
welt ist hart. lerne menschen, wie mich zu
schätzen. und du siehst licht und sonne. und das
leben. und glaub mir. du wirst dieses leben
mögen. du wirst licht und sonne mögen. und
deine höhle verlassen. und es entdecken!
das bessere. die wahren gedanken. und die
echten männer. wage es einfach. du kannst
nur gewinnen. glaube es mir. deine ideen und
gedanken. deine männer und liebhaber. waren
bisher nur staub. schüttle sie von dir. wage
etwas neues. habe einfach den mut dazu.
glaube mir. das glück ist auf der seite der
mutigen. also sei mutig. du verzweifelte
prinzessin. ich bin neben dir. für jeden
wertvollen rat. ein mann ist neben dir. das
beste deiner wünsche. freue dich!
B:
Willst Du mich nun heiraten...?
A:
nein, ich will dich nicht heiraten. ich wäre dir
gewachsen, in jeder beziehung. und, du wärst
auch neben mir, eine glückliche frau. ich würde
dir zeigen, was witz charme und humor ist. und
mehr als das. du würdest dich gut fühlen, neben
mir. du würdest wachsen. als frau. als mensch.
mit deiner phantasie. deinen denken. deinen
plänen. deinen hoffnungen. neben mir, hättest
du die besten ideen. die kraft, das leben zu um-
armen. es zu formen. und es zu gestalten. so,
das es dir zulächelt. mit dir redet. und es dir
sagt. das ist es kleines. so geht es. und es geht
nur so. das glück ist so. und die liebe ist so.
und das leben ist so. wenn es mit dir lächelt.
und glaub mir. es würde mit dir lächeln. mit
einem mann, wie mir an deiner seite. denken
und sein, werden vom widerspruch bestimmt.
und ich wäre der widerspruch für dich.
dein denken und sein. mit dem du bestimmst.
und das wirst, was du gerne wärst. aber ich
kann dich nicht heiraten. es ist zu ungewiß.
ist das wirklich dein Körper. dies brüste.
diese augen. die beine. dieser arsch. ich mag
kein lotteriespiel. am ende, habe ich eine
andere frau vor mir. nicht die frau, die ich
hier sehe. die sebstbewußte. die intelligente
die kreative. und kritische. die reiche frau.
aber, die ist es nicht. der ich dann begegne.
ich begegne einer traurigen, enttäuschten
und verzweifelten frau. die aufgegeben hat.
und nur noch spielt. die enttäuscht worden
ist. und nun denkt, das leben wäre so. es
wären nur enttäuscnungen. und, alles andere
ist utopie ein märchen: glück, liebe, ver-
trauen und wahrheit. der frau der ich be-
gegne, glaubt an nichts mehr. sie ist verlor-
en und verloren gegangen. bei dem versuch,
das zu finden, was für sie zählt. das, mit
dem sie leben kann. und sie ist enttäuscht
worden. mit falsche versprechungen. von
falschen männern. sie hat auf dem höchsten
gipfel gestanden. und sie ist herunter gestoßen
worden. von den männern, die ihr das höcht-
ste versprochen haben. und vielleicht auch
gaben. nur, um sie dann wieder fallen zu-
sehen. ich denke, was ich hier sehe ist eins.
nur noch den schatten, einer wunderbaren
frau. nur noch das bild, von einem märchen.
dem die worte verschwunden sind. was
ich hier sehe ist ein kleiner vogel. bunt und
schön. aber mit gebrochenen flügeln. was
ich hier sehe. ist das licht. ist die sonne. aber
ohne regenbogen. ohne das wissen. wie
schön das leben sein kann. trotz dem was
alles geschieht. was ich hier sehe ist die
frau. die jeden tag nur so beginnt. ohne
neu zu beginnen. die blind geworden ist.
für das leben. und das neue das jeder tag
anbietet. deswegen kann ich dich nicht
heiraten. ich würde alle kraft geben. aber
du würdest mir nicht vertrauen. denn du
vertraust niemanden mehr.
A:
wenn ich das hier alles so lese. dann frage
ich mich, warum das leben erfunden wurde.
und, ich glaube an die evolution. und daran,
das die meisten menschen einzeller geblie-
ben sind. dieses ganze blogsystem ist es.
der sammelpunkt von einzellern. was für
ein quatsch.´vor einem computer zu sitzen
und einer virtuellen schönheit zu schreiben.
die in wahrheit wahrscheinlich potthäßlich
ist. und sich hier austobt. mit der illusion.
das auf der anderen seite, was anderes
geschieht. und sie etwas anderes trifft. als
die langweiligen einzeller. die an diesem pro-
gramm sitzen und mindfucking betreiben. da
es den großen fick, für sie nicht mehr gibt.
holen sie sich hier, am computer, einen runter.
das ist alles disney world. und wer sich hier
artikuliert. und das denkt. das hätte was.
der hat was. und zwar an der birne. und das
gewaltig. er spiegelt nur eins wieder. diese
ganze kaputte gesellschft. mit ihrer mind-
fucking kultur. jungs geht raus. sucht euch
den ultimativen fick. im wahren leben. im
echten leben. aber, hört auf euch hier einen
runter zu holen. erfreut mit euerer perversität
lieber in echt. mit einer frau in echt. die
freut es. und euch gibt es auch freude. es
gibt mehr als mindfucking. das begreifen sogar
einzeller.
C:
Seit wann verfügen Patienten in der Psychiatrie
über Internet? Ich finde es ok, wenn sie anderen
damit nicht ärgeren.
A:
was für ein kommentar. werfen sie ihre brille
weg. sie sind blind. und da hilft keine brille.
niemand kann ihnen helfen. und als internetgeist,
benötigen sie die auch nicht. oder, brauchen
geister und scheintode eine brille. sie internet-
zombie. probieren sie etwas. eine form der
reanimation. hauptsache es ist etwas mit dem
sie wieder lebendig werden. wenn das nicht hilft.
dann bleiben sie besser in ihrem sarg. aber ver-
gessen sie nicht den computer auszuschalten. es
gibt schon genug b-movies und horrorfilme. neh-
men sie meinen rat an. und lassen sie sich helfen.
das hilft ihnen. und, vor allem dingen dieser welt.
die schon von genug traurigkeit heimgesucht wird.
sie sind da völlig uberflüssig!
B:
DU als Teil unserer kaputten Gesellschaft
bist doch auch hier, wo ist Dein Problem?
Keine Frau abbekommen Frustriert?
Nix zum Ficken aufgetan? Nicht mein
Problem, Du musst hier net lesen, nerv net
rum, Du wirst mittlerweile schon belächelt,
machs für Dich net noch schlimmer! Ich
kann nix für Dein jämmerliches Leben &
Deine bescheidenen Mittel, versuch mal
die Türe zu öffnen und Dir etwas Luft um
den Kopf wehen zu lassen, kleiner kosten-
loser Tipp. Und vergiss es doch einfach,
hier stressen zu wollen. Das haben schon
andere versucht und sind erbärmlich gescheitert
A:
kleines, ich werde belächelt.
aber, deine reaktion, ist lachhaft.
du nimmst, diesen mist hier ernst.
und genau so ist auch deine reaktion.
nicht souverän und mit einem lächeln.
und dem wissen, es gibt besseres.
für dich, gibt es dieses bessere nicht.
denn, das hier, ist das beste für dich.
und dafür, habe ich nur das:
"Ein Lächeln."
k.lutz
wird das ein neues theatestück. mit dem
titel: "online- wahn"
ich denke, das spiegelt das leben wieder. was so los ist.
was die leute denken. wie sie reagieren. es spiegelt wieder
wie ich bin. wie die andern sind. wie wir alle sind. und,
ich will das auch nicht bewerten. aber, ich finde gerade
diesen dialog gelungen. es kam was echtes von mir und auch
von den andern. und ich finde das auch interesssant. diese
on-line chats so wieder zu geben. ich hab da schon mehrere
ins netz gestellt. um ehrlich zu sein, es ist interessant.
wie die leute so reagieren. und was so zum vorschein kommt.
an Frust, Aggressivität, Komplexen und weiß der kukuck was.
was ich dabei schade finde ist, das noch nie mit humor rea-
giert wurde. jeder, sieht gleich seine welt bedroht. und
verteidigt sie vor dem untergang. niemand hinterfragt was
das ganze ist. die intention von dem. das ist alles hyster-
isch. und nicht die reaktion von menschen, die etwas vom
leben wissen. die gelassen bleiben. und abgeklärt sind.
die über einen reichen schatz von lebenserfahrungen verfüg-
en. oder noch ernsthaft über ihr leben nachdenken. diese
menschen sind wie mode. heute ist blau modern. also tragen
sie blau. morgen ist grün modern. also tragen sie grün.
wer was begriffen, hat vom leben, lebt nach der mode. nach
dem, was gerade modern ist. und so sind auch die reak-
tionen. ohne substanz. wie gesagt. es fehlt der humor. es
fehlt das, was man vom leben wissen muß. mit dem es auch
spaß ist. arbeit, freizeit, freunde und und und. aber
theater stück ist gut. daran habe ich nicht gedacht. das
wäre die idee.
Ich liebe die Frauen. Und zwar alles an ihnen. Das
was Sie sind mit Kleidern. Das was sie ohne Kleider
sind. Und wenn Sie schweigen. Und wenn sie reden.
Wenn sie lachen. Und wenn sie traurig sind. Ich liebe
alles an Ihnen. Ihre Haare. Ihren Mund. Ihre Beine.
Und all die Geheimnisse. Deren Entdeckungen das Leben
ist.
Ich liebe die Frauen. Ich liebe es mit Ihnen zu flir-
ten. Und mit Ihnen zu reden. Mit Ihnen zu träumen. Und
mit Ihnen zu lachen. Und Sie zu genießen. Mit all Ihren
Schätzen. Mit all Ihrer Phantasie. Dem ungesprochenen
das Leben ist. Und dem ausgesprochenen das Leben ist.
Die Bewegungen die Schönheit sind. Und die Ruhe die Schön
heit ist.
Ich liebe die Frauen. Diese Blicke die Alles geben. Und
die Augen die den Himmel sehen. Und die Hände! Die nur
Zärtlichkeiten kennen. Jede Geste von Ihnen. Die alle
sagen: „Komm nach Hause! Ich bin da. Komm.“
Klaus Lutz