Montag, 16. Juni 2008

Worte vom Chef

Man muß weiter machen. Gegen alle Widerstände. Gegen alle Lügen, unterstellungen, Hinterhältigkeiten und Verleumdungen. Irgendwie ist das nun mal das Leben. Und am Ende formt es die Lebenskunst. Und gehört damit zu dem Spaß, der dem Leben etwas vollkommenes verleiht. Ohne die Menschen, die einen eiskalt hassen oder heiß lieben, wäre das Leben nichts. Und es ist das Glück, wenn das
ganze mit Phantasie geschieht. Nur so wird der Hass, ebenso wie die Liebe, zu einem Genuß. Aber trotz dieser Freude, muß ich wieder zu leben anfangen. Etwas unternehmen, was diesem Leben einen Sinn gibt. Jeden Tag schreiben.

Die Reise

Ich war zum ersten mal, seit meinem Unfall mit dem Rollstuhl unterwegs. Drei Wochen Tunesien und dann wieder zurück. Alles stand fest. Hotel, Vollpension, Strand und Sonne. Zu 100 Prozent war klar, was geschehen würde. Im Rollstuhl war nun alles endgültig. Ein Leben ohne Überraschungen. Das Leben von Allen. Die im Urlaub bis um 10 Uhr schlafen und sich dann an den Strand legen. Und zu Hause bis um 6 Uhr schlafen und dann zur Arbeit gehen. Und das alles so, als gäbe es sonst nichts. Meine bisherigen Reisen waren immer ein Abenteuer. Ich wußte nie wo ich am Ende, ankommen würde. Aber ich kam dem Ziel immer ein Stück näher. Zu dem Leben das Echt ist.

Jetzt würde alles anders sein. Das hatte mit gewohnten Reisen nichts zu tun. Ich brauchte Zeit, um mich zu erholen. Und Zeit, um Abstand zu gewinnen. Von Nachbarn und anderen netten Leuten. Und vielen Flachsinnshöhepunkten an Schlauheiten. Und von all dem Behindertenmist. Von Ärzten, Rollstuhlgruppen und Ämterkram.

Alles ist geistige Kindergartenakrobatik. Aber nicht das Leben. Nur auf Ämter angewiesen zu sein, hat keinen Charme. Und von Lebenskunst, ist das alles sehr weit entfernt. Das Leben ist immer der nächste Antrag. Und die Welt ist nur noch ein kleines Amt. Und mit jedem neuen Antrag wird dieses Leben kleiner. Und die kleine Welt mächtiger. Und ständige Erkrankungen, sind der Himmel unter dem das Ganze geschieht.

Jetzt kam der letzte Aufruf. Ich wurde mit dem Rollstuhl ins Flugzeug gebracht. Und auf einen Platz gesetzt. Die Begleitung nahm neben mir Platz. Ich suchte etwas das aufheiternd ist. Ich schaute mich im Flugzeug um. Aber ausser den Stewardessen gab es nichts interessantes. Ich hätte eine nette Geste oder einen freundlichen Blick gebraucht. Oder eine höfliche Frage:“ Was möchten Sie trinken, oder sitzen Sie bequem.“ Irgend eine Simulierung von Zuneigung. Wenn auch nur von einer Stewardess. Und wenn auch nur, mit rein beruflicher Professionalität. Ich wollte lesen, aber konnte mich nicht konzentrieren. Ich hätte mich gerne unterhalten. Aber entweder die Begleitung hatte keine Lust, oder redete nur Blödsinn. Ich schloß die Augen. Und ging zurück an Plätze die schön waren. Und zu Menschen mit denen ich Glücklich war. Und träumte.

Am Flughafen stand für die Passagiere ein Bus. Der Alle zum Hotel fuhr. Wir waren Stunden unterwegs. Und ich sah mir das Land an. Mir gefielen die Städte. Die weißen Häuser. Die Straßencafes, die Märkte. Und die kleinen Geschäfte mit ihren Auslagen. Ich wäre gern durch eine dieser Städte gebummelt. Und hätte am liebsten in einem dieser Cafes gesessen. Und das ganze Treiben dort miterlebt. Gespräche, Tee und Menschen die all das mögen.

Das Hotel hatte ein Gebäude mit Rezeption, Barraum und Restaurant. Und etliche Bungalows. Zum Inventar des Barraums gehörten Sessel und Tische. Und eine Vitrine mit Kuchen. An den Pfeilern hingen Bilder. Die Wände hatten einen roten Anstrich. An der Theke gab es etliche Barhocker. Und Flaschen mit Whisky, Cognac, Schnaps und Likör. Und Bier und Limonade.

Unser Bungalow hatte ein Zimmer, mit einem Doppel und Einzel- bett. Einen Kleiderschrank und eine Komode. Vor dem Fenster hingen blaue Vorhänge. Die Wände waren geweißt. Und es gab ein Telefon, das aber ausser Betrieb war. In einem Nebenraum war die Toilette und Dusche untergebracht.

Die Begleitung hatte mehr erwartet. Und überlegte noch, ob er ein trauriges, freundliches oder überhaupt kein Gesicht machen sollte.

Ich bestellte noch einen Tee. Ich stand in einer gemütlichen Ecke. Und konnte mit Ruhe alles beobachten. An der Bar und an den Tischen saßen einige Gäste. Aus Lautsprechern kam Musik. Zwischen den Tischen spielten Kinder. Kellner notierten Bestell- ungen. An der Rezeption redeten einige Leute mit einer Angestell-ten. An der Eingangstür standen Koffer und Reisetaschen. Zwei Tische weiter, las ein Mann eine französische Zeitung.

Ich dachte an Menschen, die ich von meinen früheren Reisen kann-
te. An all die Träumer, Gläubigen und Clowns. Für die das Reisen die Bühne ist, auf der niemand Sie demütigt und verletzt. Lieben-de, an denen ein Heer von Narren vorüber geht, denen nichts die Augen öffnet. Ich wünschte Sie mir alle an meinen Tisch. Ich hätte den Rollstuhl vergessen. Und wäre noch einmal mit Ihnen gereist.

Ich mochte immer das Alleine sein. Ich konnte meine Sachen packen und einfach verreisen. Wann immer ich wollte. Oder ich schmiß einfach einen Job. Und genoß das Leben. Ging Spazieren. Las viel. Dachte nach. Und war zufrieden. Ich vermißte nie etwas, weder Fernsehen noch Radio. In meinem Kopf waren immer tausende von Geschichten. Und Eine, endete interessanter, als die Andere. Ich hatte alle Gedanken, mit denen das Leben ein Spiel ist, das zu spielen sich lohnt. Und Tage die nie langwei- lig wurden. Mein Leben war ein Plan, der immer in die Freiheit führte. Und nur da traf ich Menschen mit denen ich leben konnte.

Der Rollstuhl hatte das alles verändert. Ich mochte kein Gesch- leime und Gesülze. Keine Heuchelei und Geschwätz. Und das traf ich nun fast überall. Und in der dümmsten Form. Leute die nur mit Ihrer Arroganz glänzen. Da Ihnen dies mit Ihrem Denken nicht möglich ist. Und die glauben, das sei das besondere Leben.

Ich wollte mit diesen drei Wochen etwas sinnvolles anfangen. Ich hatte mir Französische und Spanische Lehrbücher mit genommen. Ich hatte nach meinem Unfall angefangen Sprachen zu lernen. Ein- fach weil ich eine Beschäftigung brauchte. Etwas an dem ich mich in Disziplin üben konnte. Ich sagte mir:“ Lerne täglich zwei Stunden.“ Und schaffte dann gerade mal eine Stunde. Aber ich hatte etwas zu tun.

Ich war Frührentner. Und mußte etwas neues für mich entdecken. Eine Freiheit, mit der dieses Leben nichts sinnloses ist. Auch nicht mit einer Querschnittlähmung. Ich blieb zwar Volkswirt-
schaftlich ein Nullfaktor. Aber so konnte ich allen Vorurteilen trotzen. Ich hatte Phantasie. Aber für dieses Leben brauchte ich auch die besten Ideen. Um bei der Klarheit, mit der ich meine Situation sah, nicht wahnsinnig zu werden.

Die Begleitung lag schon seit Tagen im Bett. Und schlief fast nur noch. Aber sein Schnarchen war sympathisch. Und niemand konnte glauben, das er etwas positives als Eigenschaft besitzt.

Ich mochte das Frühstück. Den Trubel im Restaurant. Am Büffet. Den ganzen Lärm, das Durcheinander und Chaos. Die Kinder die umher irrten. Die Erwachsenen, die noch verkatert aussahen. Und das Büffet, die Insel! Auf die sich alle mit letzter Kraft ret-
teten. Und sich Teller für Teller, einen Schritt weiter in Sich- erheit begaben. Solange bis der Gipfel des Büffetgebirges errei- reicht war. Und keine Gefahr mehr drohte.

Woran hätte der Mensch seinen Spaß, wenn er Vollkommen wäre? Wie wäre dann sein Denken und Wissen? Und was würde er Leben und Fühlen? Wie würde sein Umgang mit sich und der Welt aussehen? So weit ich sah, ist er im Urlaub, diesem Ideal sehr nahe.

Es gab überall Stufen. Allein kam ich nicht zum Barraum. Nicht zum Restaurant. Nicht zum Bungalow. Alleine kam ich auch nicht zur Dusche. Nicht zur Toilette. Und auch nicht an die Kleidung im Schrank. Allein konnte ich auch die Hotelanlage nicht verlas-
sen. Und allein konnte ich auch nicht die Städte und Orte besich-tigen die interessant sind. Nicht nach Sousse. Nicht nach Hama- meth. Nicht zu den Ruinen von Karthago. Die einzige Abwechslung in diesen drei Wochen, war ein Ausflug nach Tunis. Und ein klein-
er Ort, nahe der Hotelanlage, zu dem ich einmal fuhr. Meine Urlaubshilfe hatte zwar immer gute Laune. Und lag auch gern in der Sonne. Und konnte auch Stundenlang an Cocktails schlürfen. Und das mit Sonnenbrille und sehr viel Phantasie. Aber alles Andere war Ihm fremd.

Ich weiß nicht ob es Ihre Augen waren. Oder Ihre Haare. Oder die Beine. Aber ich hatte mich in Sie verliebt. Aber vielleicht fand ich sie auch nur sympathisch. Ihre Freundlichkeit. Ihren Charme. Ihren Humor. Und wie sie sich bewegte. Und mit Anderen diskutierte. Und wie all dies etwas angenehmes hatte. Aber eventuell, hatte ich mich überhaupt nicht in Sie verliebt! Und mochte Sie nur, weil Sie mir Aufmerk- samkeit schenkte. Sich hin und wieder mit mir unterhielt. Oder sich zu mir setzte und etwas erzählte. Und mir auch mal ein Getränk an den Tisch brachte. Und voller Toleranz und ohne Vorurteile zu sein schien. Aber wahrscheinlich war es doch bloß ein Gefühl für Sie? Und ich sah Sie nur gern! Und es war nichts besonderes, wenn ich mich in Ihrer Nähe besser als normal fühlte. Und ohne bedeutung, wenn Sie mir hin und wieder zulächelte. Oder einen Klaps auf die Schulter gab. Und Sie war auch nicht das, mit dem es im Leben etwas gibt, das Glück heißt!

Mit dieser Behinderung ist das Verhältnis zu Frauen sowieso ein Drahtseilakt. Und ein Absturz für das Publikum das Amüsanteste. Und das, worauf der ganze Zirkus sich freut und wartet.

Ich lag im Bett. Michelle war gerade gegangen. Sie hatte sich geduscht. Sich noch einige Minuten zu mir gesetzt. Und wollte nun Freunde besuchen. Ich fand noch eines Ihrer Haare. Und am Arm war noch, ein Fleck von Ihrem Lippenstift. Und sie hatte eine Haarspange vergessen. Ein Handtuch von Ihr hing über dem Stuhl.Und auch Sandalen von Ihr standen noch in der Ecke. Und auf dem Fußboden lag noch das Kissen, das sie aus dem Bett geschubst hatte.

Ich würde Sie am nächsten Tag wieder sehen. Ich war im Barraum mit Ihr verabredet.Das waren noch genau 13 Stunden 21 Minuten und 3 Sekunden. Oder 60 Kilometer Fußmarsch auf ebenen Gelände. Oder 6 mal Casablanca und 6 mal „as Times goes bye.“ Und Bogey. Oder 7 Aufenthalte in meinem Lieblingscafe.

Die Begleitung lächelte ständig. Nach einigen Tagen merkten das die Leute. Und lächelten nicht mehr zurück.

Auf meinem Hosenbein, hatte sich eine Ameise verirrt. Sie beweg- te sich zuerst in Richtung des Knies. Dann ging Sie auf die Ho- sentasche zu. Und drehte sich einige male im Kreis. Schließlich, lief Sie zur Innenseite der Oberschenkel. Machte aber kehrt und nahm Kurs auf den Bauchnabel. Und hielt dann auf einmal inne. Auf dem Gehweg, waren zwar einige Ihrer Gattung. Aber von da gab es wohl keine Hilfe. Ihr mußte selbst was einfallen. Das Beste war, zuerst wieder zurück zum Knie. Und über das Schienbein zum Hosenbund. Und dann auf den Schuh. Und von da zum Gehweg. Und zu Ihren Artgenossen. Es gab eine Rettung. Und ich war sicher, das Sie die fand. Ich stand mit dem Rollstuhl vor dem Bungalow. Eine Frau, war gerade beim Reinigen unserer Herberge! Und ein Mann brachte Kleidung von der Wäscherei zurück. Zwei Gärtner, waren mit dem Pflanzen von Blumen beschäftigt. Nebenan spielten einige Leute boule. Im Schatten eines Baumes, las eine Frau eine Zeitung. Die Straße herunter zum Hotel kam ein Lieferwagen. Auf dem Parkplatz, standen zwei Reisebusse.

Der Himmel war ohne Wolken. Und der Tag ein Meer aus Licht- tropfen. Und ein Gedanke, wie ein unsinkbares Schiff. Und das Land die Körper die sich liebten. Und die Sprache waren Reisen zu neuen Freunden. Zu Kontinenten die sich nur von Gefühlen erobern ließen. Und die Heimat, in der Musik das Denken ist.

Michelle war schon im Barraum. Einige Ihrer Freunde und Freundinnen waren bei Ihr. Sie unterhielten sich, stritten und lachten. Niemandem fiel auf, das mein französisch holprig war. Alle meine Beiträge schienen perfekt. Auf dem Tisch, stand eine Flasche bester Wein. Michelle nahm meine Hand.

Klaus Lutz

Worte vom Mars

die frage

ich sitze im zimmer
ich gucke fernsehen
gehe zum kühlschrank
öffne das fenster
lese die zeitung
und warte auf etwas
das eine wort
der eine gedanke
die eine antwort
wo bin ich
was will ich
wo gehe ich hin
draußen spielen kinder
im fernsehen ist krieg
die zeitung,
voll von katastrophen
der kühlschrank fast leer
das zimmer nur chaos
und mir fehlt
das eine wort
der eine gedanke
und ich warte
es wird dunkel
es wird nacht
es wird morgen
ein tag beginnt
es ist still
friedlich und ruhig
aber nichts stimmt mehr
ich weiß nicht "warum"

Klaus Lutz


Bemerkungen zu dem Gedicht:
"die frage!
hier veröffentlicht!

Lieber Klaus, ist es "warum", dieses
fehlende Wort? Ich könnte es verstehen...
Aber die Sinnkrise hat immerhin zum
spannenden Gedicht von dir geführt,
das ich als genuin "existentialistisch"
bezeichnen will.
Liebe Grüsse, Heino

Kunst

Solche Texte, habe ich schon öfter geschrieben.
Es ist komisch, meistens dann, wenn nichts
mehr geht. Wenn, ich nicht mehr bis auf 3 zäh-
len kann. Und denke, das ist das Ende. Vergiß
alles. Schalte den Fernseher an. Und stürze
Dich, in die Masse. Mit aller Zustimmung von
Ihr. In diesem Augenblick, habe ich dann die
Idee. Und Bum! Das ist es. Meistens dann
auch, die beste Idee seit langem. Das Gedicht:
"Der Strom" habe ich so geschrieben. 1977/78.
Einer meiner besten Texte. Ich wache Morgens
auf. Am Ende! Ohne Geld! Ohne Freunde! Ohne
Etwas. Neben mir liegt ein Kugelschreiber und
ein Stück Papier. Und, ich schreibe diesenText.
Bum! Lesen sie Ihn. Die meisten sagen er wäre
Traurig. Aber, mir ist es gelungen. Eine Traurig-
keit zu beschreiben. Die, mit all Ihrer Traurig-
keit, nur Schönheit besitzt. Alle Schönheit die
echte Traurigkeit haben kann. Komischer wei-
se wurde dieser Text nie veröffentlicht. Ich habe
Ihn an Zeitungen gesandt. Aber Ergebnislos.
Das war, damals in Mainz. Später, habe ich
Ihn, in Berlin, in offenen Literaturgruppen geles-
en. Er fand Zustimmung. Aber verstanden wurde
er nicht. Ich habe Ihn auch, mit anderen Text-
en, an Verlage geschickt. Aber, nie was gehört.
Wobei, ich auch sagen muß, das ich damals
entgleist bin. Und schlechte Sachen geschrieb-
en habe. Ich war in diesen Literaturgruppen.
Und habe mir angehört, was die Leute so geles-
en haben, an Texten. Und, mir gedacht, wenn das
so einfach ist. Dann, schreibe genau so. Und,
Du hast kein Probleme. Aber, ich habe nicht
gesehen. Das diese Leute nur Dilttanten waren.
Also keine Literaten. Und, ich habe wieder mein-
en Stil gefunden. Wobei ich eine sehr elitäre Auf-
fassung habe. Von dem, was eine gute Idee ist.
Das unmögliche Probieren. Bis an die Grenze,
des Wahnsinns gehen. Ohne Pardon. Alles ge-
ben. Ein Trip, in ein anders Universum. In das
Universum. Der Klarheit. Des Lebens . Und, der
Worte, die Leben. Mit dem Verstand, mit dem
Herzen los gehen. Und, das unmögliche wollen.
Das Universum begreifen. Gott begreifen. Mit
Ihm reden. Mit ihm Schachs spielen. Ihn zum
Freund machen. Sein Sprache hören. Seine
Gedanken verstehen. Seine Welt begreifen.
Und wissen, was das Alles ist. Was dieses Le-
ben alles ist. Die Augen haben, die es sehen.
Den Verstand haben, der es begreift. Und seh-
en, was das wirklich ist. Lernen und begreifen.
Echtes Lernen und echtes begreifen. Echtes
Wissen und echtes Leben. Und, wie ich das
werde, was ein echter Mensch ist. Und wie
sich das Gott vorgestellt hat. Darum geht es.
Um nichts weniger, geht es beim schreiben.
Und, um nichts weniger, geht es im Leben.
Wenn es das Sein soll. Wenn es etwas Sein
soll. Und, wenn es mehr als etwas sein soll.
Wenn es Kunst sein soll. Glück Liebe und
Schönheit. Freundschaft und Vertrauen. Ge-
danken die mehr sind. Die dieser Welt etwas
geben. Die den Menschen etwas geben. Die
mir etwas geben. Die das Leben sind. Die das
Leben geben. Nicht mehr. Und nicht weniger.
Darum geht es im Leben. Darum, geht es beim
Schreiben. Wenn es echt sein soll. Oder, dem
nahe sein soll. Was echt ist. Was schön ist.
Was wahr ist. Und, es zeigt wie Unglaublich
und Wunderschön, das Leben sein kann. Mehr
als all das, was wir ahnen. Mehr als all das,
was wir träumen.

Klaus Lutz

Worte vom Gorilla

Der Mond
Kommentar zu dem Gedicht: "Der Mond"
veröffentlicht am 28.5.2008

Was ist der Mond? Es gibt, Gedichte und
Gedichte, über den Mond. Gedanken und
Aphorismen. Der Mond. Was ist Das? Wa-
rum, so viele Phantasien? Und, warum so
viele Träume? Wegen dem Mond! Niemand
kann das Erklären. Es hilft einfach weiter.
Probleme am Tag. Und Nachts, ein Blick, auf
den Mond. Und Sie sind weg. Unlösbare Rätsel.
Und, ein Blick auf den Mond. Und, Sie sind
gelöst. Sünden, und ein Blick auf den Mond.
Und, sie sind Vergeben. Streit, und ein Blick
auf den Mond. Und, es ist Frieden. Einsam-
keit, und ein Blick auf den Mond. Und, es
ist vorbei. Liebe und Leid! Und, ein Blick auf
den Mond. Und, man weiß es. Die Nächste
kommt bestimmt. Der Mond. Der Blick der
Relativiert. Das Licht, das mehr Ahnen läßt.
Die Größe des Lebens. Auf diesem kleinen
Planeten. Die Größe des Schicksals. So
klein, in diesem Universum. Der Mensch,
mehr als Alles. In diesem Universum. Auf die-
sem Planeten. Winzig in diesem Universum.
Und dann der Mond. Die Nacht. Und ein Ge-
danke. Und ein Tee. Und es geschieht. Das
Unglaubliche! Das Wunder! Der Mond er lä-
chelt! Und das Leben. Es ist wieder Da. Es
geht Weiter.
K.Lutz


Das Ziel
Kommentar zu dem Gedicht: "Du"
veröffentlicht am 10.6.2008

Die Reise, zu dem was mir
fehlt. Die Frage, nach dem,
was mir Fremd ist. Ein Stein,
der mit einem Wort erwacht.
Die Welt, auf dem Weg:
"Wohin"
Der Mensch und seine Frei-
heit. Was immer ich will.
Das Einfachste ist Es.
Und das Beste ist Er. Und
das bleibt Er. Es ist der
Mensch. Der, mich mit ein-
em Wort erweckt. Der Men-
sch, der mich liebt. Das
Ziel meiner Reise. Der
Mensch, den ich liebe. Mit
dem es beginnt. Das Ent-
decken des Fremden. Das
Finden des Lebens.

K.Lutz

Sonntag, 15. Juni 2008

Worte vom Riesen

anna

ich hab mich verliebt
in dein bild
das ist wie ein taifun.
und das reicht
du bist die katastrophe.
mein humor ist
krankenhausreif.
ein beatmungsmachinenfall!
was noch? kleines!
meine phantasie ist
beschädigt.
sei lieb!
du nimmst mir alles.
spiele wegen
spielereien wegen. nein!
kein nerv im moment.
spiele wegen liebe. ja!
aber, nur wegen liebe.
zauberin! kluge, verwöhnte
kleine fee!
du bist mehr.
mehr als das bekannte.
alles bekannte.
alle unerfundenen worte!
für einen augenblick!
das wahre! das unglaubliche!
eine schatztruhe.
für einen bettler.
er ist geblendet!
dieser reichtum.
er hat angst.
er erwacht. und er bemerkt es.
zum erstenmal.
seine hände sind leer!

k.lutz

Worte des Gurus

Die Botschaft

Ich bin Es
Ich bin Botschafter!
Für alle Welt!
Mit der Botschaft!
Für die Welt:
Liebt Euch:
"Am Morgen"
Liebt Euch:
"Am Mittag"
Liebt Euch:
"Am Abend"
Und vergeßt nicht!
Sekt:
"Und Seele."
Sekt:
"Und Ideen."
Sekt:
"Und Freude."
Seht das Leben!
Frauen:
"Sind Es."
Feste:
"Sind Es."
Spiele:
"Sind Es."
Und das Alles!
Ohne Gnade:
"Tag für Tag."
Ohne Ende:
"Tag für Tag."
Ohne Pardon:
"Tag für Tag."
Mit dem Spaß!
Gebt Alles:
"Was Ihr habt."
Nehmt Alles:
"Was Ihr wollt."
Lebt Alles:
"Was ihr könnt."
Und das Leben:
"Das ist Es!
Und die Welt:
"Sie ist Es!"
Und die Zeit:
"Sie ist Es!"
Das Beste:
"Für Heute!"
Das Größte:
"Für Morgen!"
Das Wahre!"
"Für Jetzt
So ist Es:
"Glaubt Mir!"
Das ist Es:
"Glaubt Mir!"
Es ist so:
"Glaubt Mir!"

Euer Klaus

Samstag, 14. Juni 2008

Worte und Schwäne

Die Wahrsagerin

Heute,
habe ich Sie getroffen
Die eine Frau.
Ist eine Wahrsagerin!
War völlig blaß.
Echt am Ende!
Sie hatte, so einen Kunden.
Sieht in seine Hand.
Und weiß es.
So wie immer.
Die ganze Wahrheit!
Sagt dem Klienten.
Er sei ein Mensch.
Der alles versteht.
Dem nichts Fremd ist.
Und für Ihn.
So was wie Schwierigkeiten.
Das gibt es nicht!
Aber zurückgezogen Leben.
Wie ein Gott.
Nur, da er alles begreift:
" Gott sei eben Mehr."
Nicht ein Mensch!
Der die Einsamkeit mag.
Nur, weil er alles kennt.
Und alle Dinge durchblickt.
Und die Worte besitzt.
Die unaussprechlich bleiben.
Und das eine Schweigen sind.
Gott sei eben ein Gott.
Da für Ihn das fehlt!
Was der Unterschied ist.
Zwischen Gott und Mensch!
Und er trotz allem Gott ist.
Und er trotz allem Mensch ist.
Und Gott ist, da er Mensch bleibt!
Und Mensch ist, da er Gott bleibt!


Klaus Lutz

Freitag, 13. Juni 2008

Worte vom Igel

Steckbrief
gesucht wird:

Alles was Leben ist: Alles was ich bin. Alles
was Du bist. Alles was Heute ist. Alles was
Morgen ist. Alle was Glück ist. Alles was
Pech ist. Alles was Idee ist. Alles was Tat ist.
Alles was Mehr ist. Alles was Sinn ist. Alles
was Unsinn ist. Alles was Neu ist. Alles was
Alt ist. Alles was Friede ist. Alles was Streit ist.
Alles was Stark ist. Alles was Schwach ist.
Alles was Mut ist. Alles was Angst ist. Alles
was Mehr ist. Alles was Gut ist. Alles was
Schlecht ist. Alles was Genau ist. Alles was
Ungenau ist. Alles was Frei ist. Alles was Un-
frei ist. Alles was Schön ist. Alles was Un-
schön ist. Alles was Lachen ist. Alles was
Weinen ist. Alles was Mehr ist. Alles was
Tag ist. Alles was Nacht ist. Alles was Licht
ist. Alles was Schatten ist. Alles was Freude
ist. Alles was Traurig ist. Alles was Denken
ist. Alles was Sprechen ist. Alles was Heiß
ist. Alles was Kalt ist. Alles was Groß ist. All-
es was Klein ist. Alles was Mehr ist. Alles was
Feuer ist. Alles was Asche ist. Alles was Him-
mel ist. Alles was Hölle ist. Alles was Klug ist.
Alles was Dumm ist. Alles was Rein ist. Alles
was Schmutzig ist. Alles was Glanz ist. Alles
was Trist ist. Alles was Hoch ist. Alles was
Niedrig ist. Alles was Normal ist. Alles was
Anders ist. Alles was Gleich ist. Alles was
Ungleich ist. Alles was Perfekt ist. Alles was
Unperfekt ist. Alles was mehr ist.

Klaus Lutz

Worte mit Beilage

Das Land

Den Gipfel erreichen.
Den des Höchsten.
Den des Irgendwo.
Den des Unmöglichen
Den des Irgendwie
Über Grenzen gehen
Um zu sehen:
"Das andere Leben."
In dem Land.
Ohne ein Irgendwann.
Ohne ein Irgendwas.
In dem Land: "Jetzt."
In dem Land: Heute."
In dem Land: "Ich."
In dem Land: "Du."

K.Lutz


Das Kind
(Komentar zu dem Text: "Das Land.")

Wie immer es aussieht. Das, was wir Wollen.
Was immer, wir auch Suchen. Was immer,
wir uns auch Wünschen. Das Beste von All
dem. Wir bekommen Es nie. Und erreichen
Es nie. Aber, das ist das Seltsame. Ohne,
diese Wünsche, ist alles Wertlos. Und, ohne
das, was wir Suchen! Und nie finden, sind
wir Tot. Etwas ist Es. In unserer Seele. In un-
serem Herzen. Wie man, das auch nennt.
Das ein Kind ist. Und, das ein Kind bleibt. Es
sieht die Welt . Und, es ist ihm klar. Was, da
alles geschieht. Es kennt den Menschen, mit
all seinen Facetten. Und, es kennt das Leben.
Mit all seinen Seiten. Aber, es ist dieses Kind.
Das hofft. Das glaubt. Das liebt. Das sich, im-
mer wieder, mit uns versöhnt. Uns die Hände
reicht. Und verzeiht. Dieses Kind, ist unsere
Rettung. Mit all seinen Träumen. Mit all sein-
en Wünschen. Nach Niederlagen. Und, nach
allen Dummheiten. Gibt es immer, diese er-
ste Frage: "Lebt es noch, dieses Kind?"
Kann das Leben weiter gehen? Gibt es noch
Träume? Wenn ja. Dann lebt dieses Land wei-
ter. Das Land des Friedens. Das Land des
Glücks. Das Land der Liebe. Das Land des
Kindes. Das Land unserer Träume. Das Land
unserer Wünsche.

Klaus Lutz

Donnerstag, 12. Juni 2008

Worte und Wunder

Maria

Was die Zeit ist, weiß ich!
Sie ist 1000 Blicke, auf die Uhr, wenn ich
auf Dich warte. Und sie ist, eine Stunde, wie
eine Sekunde, wenn Du da bist! Und sie ist
immer zu spät oder zu früh. Und stört uns nur
Und wir machen zu viel mit ihr, was nur
Zeit kostet!

Was das Leben ist, weiß ich!
Es ist das Lachen, wenn ich bei Dir bin. Und die
Fragen was nun. Wenn Du fehlst! Und die Antworten
die es gibt! Wenn ich Dich ansehe. Und all die
Mauern, die zwischen, unseren Gedanken fallen.
Und es ist mein Wollen, mit dem Du mir immer neu
gehörst!

Was Gott ist, weiß ich!
Er ist der, der Dir diese interessanten Gedanken
gibt. Und all die Überraschungen, Wunder und
Geheimnisse die Dein Körper sind. Und das, was
nur Du und Ich, mit unserer Liebe, wissen! Und es
ist, diese helle große Freude! Mit Wünschen und
Erfüllungen, mit denen wir wunschlos werden!

Was die Wahrheit ist, weiß ich!
Es ist 1+1+1+1 und noch ein paar Jahre, die ich
mit Dir leben möchte. Und es ist mehr und mehr und
mehr, was ich mit Dir erleben will! Und es ist
nie genug , Dir zu sagen, wie sehr ich Dich mag. Es
ist diese Liebe, deren Anfang ohne Ende, nur Licht ist.
Und es ist das was von Blumen bleibt!

Was das Glück ist, weiß ich!
Es ist nicht zu vergessen, das nur du zählst! Und diese
Hand die mich hält. Und die 1000 mal wo ich Dich
umarme. Und der Atem, der mir fehlt, da ich nicht Glauben
kann, das es so etwas gibt. Es ist der Mond der plötzlich
so schön ist. Der stille Gedanke nach jeder Umarmung.
Die Träume die uns wecken, wenn wir das Leben vergessen.

Was ich nicht weiß!
Ob Du das verstehst. Was Du alles für mich bist!
All das Sinnvolle das es gibt. All die Kraft die ich
brauche. Und den Mut den ich habe. Und das Leben,
das ich nur für Dich lebe. All das, was in meinem
Herzen ist! Was ich Dir nicht sagen kann. Wo es keine
Worte gibt. Und wo ich nur hoffe, das Du mir vertraust!
k.lutz

Mittwoch, 11. Juni 2008

Worte eines Indianers

lebe!

geh mal in die falsche richtung,
aber gehe

glaube nur noch an einen stein
aber glaube

rede nur noch mit einer ameise
aber rede

schau dir die welt mit ärger an
aber schau

liebe nur noch disteln
aber liebe

hoffe nur noch auf die nächste sekunde
aber hoffe

denk dir eine verschwundene zukunft
aber denke k.lutz

Dienstag, 10. Juni 2008

Computerliebe

A:

nie

du bist das beste,
was ich bisher gesehen habe.
ich sehe dich und denke
ich könnte es werden.
ein mann der nett ist.
ich habe nie augen gesehen.
wie ein himmel so weit
ich habe nie ein gesicht gekannt.
das so viel kennt und weiß.
ich habe nie an etwas geglaubt.
neben dem nichts sonst zählt
ich habe nie dieses eine gefühlt.
diese frau könnte alles sein.
ich habe das noch nie empfunden.
ohne diese frau ist nichts.
ich habe nie eine frau getroffen.
der ich so gern gefallen würde.
ich hatte nie so viele worte.
für so viel leben: ich liebe dich.

klaus lutz

B:
hab immer noch kein bild von dir....



A:
du kriegst dieses scheiß bild. aber bilder
sagen gar nichts. denk nur an:
"das phantom der oper.!
das ist die wahrheit. und nicht irgend ein bild.
oder gibt es bilder, von der seele und dem ge-
wissen eines menschen. und das ist es. wenn
du nur bilder willst. dann machst du dir nie
ein bild, von dem wesentlichen. und das ist es.
genau das. seh das wesentliche. sehe was ich
dir schreibe. und du siehst die wahrheit. und
du siehst meine seele. und mein gewissen.
und du siehst, das da nur wahrheit ist. und
du siehst mich. und wenn du sehen kannst.
dann siehst du mehr als auf einer fotografie.
und du kennst mehr als ein bild zeigen kann.
und dann ist es so. ich bin der schönste
mann der welt. und du siehst es gar nicht.
denn du hast augen und bist trotz dem blind.

A:
Bitte antworte mir.

B:
> bitte antworte mir!
was denn?

A:

Sag mir, ist dieses Foto echt? Gibt es diese
Frau wirklich? Ist das alles wahr? Oder bin
ich high vom Kräutertee? Spielt meine
Phantasie verrückt? Habe ich wieder
Halluzinationen? Bin ich wieder reif für
die Insel? Bin ich noch zu retten? Habe
ich einen Hitzeschock? Oder, bist Du es
wirklich? Die gute Fee. Die eine Prinzessin.
Die Frau die ich will. Auf die ich gewartet
habe. Unzählige Sekunden. Und unzählige
Gläser Prosecco lang. Also, sage es mir.
Du Geist. In diesem virtuellen Labyrinth.
Du Engel des Himmels im Internet.
Erzähle etwas von Dir.

B:
warum sollte ich?

A:

Noch nie war Dir ein Stern so nahe. Du
hattest, noch nie so viele Chancen. Das zu
erleben! Und das zu sehen. Und das zu
sein. Was Du für mich Sein könntest. Was
Du für mich wärst. Und das ist mein Ernst.
Eine Frau, ist für mich mehr als eine Frau.
Und eine Frau die ich Liebe. Die hat das
eine Glück. Im Sommer spendiere ich ihr
Eis. Im Herbst mache ich nette Spaziergänge
mit Ihr. Im Winter, zaubere ich den besten
glühwein. Und im frühjahr zeige ich ihr
den Mai. Blumen Freude und Feste. Und
viel mehr. Glaube es mir einfach!

B:
Hab kein Interesse!


A:
Spinnst Du. Du kannst doch, jetzt nicht
auf einmal sagen, ich habe kein Interesse.
Du hast nicht einmal ein Bild von mir. Du
weißt nicht einmal, wie ich aussehe. Du
hast keine Ahnung, wer ich bin. Und mit
wem, Du es zu tun hast. Ist doch möglich,
das ich anders bin als Du denkst. Und
total nett. Was denkst Du. Was Du jetzt
machst ist nicht fair. Das ist so. Und es
ist auch nicht Clever. Denn vielleicht, bin
ich wirklich in Ordnung. Und ich bin in
Ordnung. Und mehr als das.

B:
Dann schick mir ein Bild von Dir!

A:
Du weißt genau! Niemand weiß was Schön ist.
Was ist Das? Was ist Schön? Ist Johnny Depp
für Dich schön? Schön! Was erwartest Du? An-
genommen, ich besitze die Schönheit eines Aus-
serirdischen. Ich bin da schon Einigen begegnet.
Das ist bei mir so ein Erlebenis mit Piccolo. Im-
mernach 3-4 Piccolos kommen die. Lange Ohren.
Eine riesige Nase. Mit Spitzbauch: Aber liebe
Augen. Und auf eine Art, total schön. Und gute
Stimmen haben Sie auch. Singen wunderbar.
Immer nur einen ton. So wie ein Piiiiiiii. Aber
den können sie Stundenlang halten. Immer
gegen Ende meine Vollrausches. Geht dann
auch dieser Ton zuende. Was sagst Du jetzt.
Schönheit ist relativ. Und ich bin relativ schöner,
als ein Ausserirdischer. Und das ist sehr schön!

B:
ich will nicht wissen,ob du schön oder nicht
schön bist....schick einfach ein bild von dir

Worte der Erleuchtung

Geschenke

Ich sehe den Baum.
Und, sehe all seine Blätter.
Und, ich sehe Es.
Jedes Blatt ist ein Brief.
Und, ich weiß Es.
Ich möchte Sie alle Lesen.

Ich sehe den Himmel.
Und, sehe all seine Sterne.
Und, ich sehe Es
Jeder Stern ist eine Stimme.
Und, ich weiß Es.
Ich möchte Sie alle hören.

Ich sehe die Frauen
Und, sehe all Ihre Geschenke.
Und, ich sehe Es.
Jedes Geschenk ist ein Spiel.
Und, ich weiß Es.
Ich möchte mit allen Spielen.

Klaus Lutz

Schön (trilogie)

Neue Fassung

Schön (trilogie)

Tiere

Der Löwe, ist ein schönes Tier.
Aber, die Giraffe, ist auch schön.
Aber ganz anders ist das Kamel.
Und auch, der Affe, ist anders.

Ein schöner Vogel ist die Meise.
Und, die Dohle, ist auch Schön.
Aber, ganz anders, ist der Falke.
Und auch, der Adler, ist anders.

Der Hase, ist ein schönes Tier.
Aber der Igel, ist auch schön.
Aber, ganz anders, ist das Reh.
Und auch, der Bär, ist anders.


Bäume

Ein schöner Baum, ist die Eiche
Aber auch, die Buche, ist Schön
Aber, ganz anders, ist der Ahorn.
Und auch, die Birke, ist Anders.

Die Tanne, ist ein schöner Baum.
Auch, die Kiefer, ist sehr Schön.
Und auch, die Linde, ist schön.
Aber, ganz Anders, ist die Weide.

Ein schöner Baum, ist die Pappel
Auch, die Effe, ist sehr Schön.
Und auch, die Kastanie, ist Schön.
Aber ganz Anders ist die Ulme


Menschen

Ein schöner Mensch ist der Afghane.
Auch der Inder ist ein schöner Mensch
Und auch, der Chinese ist schön.
Aber ganz anders ist der Franzose.

Ein schöner Mensch ist der Russe
Auch der Belgier ist ein schöner Mensch
Und auch der Däne ist schön.
Aber ganz anders ist der Spanier

Ein schöner Mensch ist der Türke.
Auch der Bulgare ist ein schöner Mensch
Und auch der Este ist schön.
Aber ganz anders ist der Ungar.

Klaus Lutz

Du

Jedes Gefühl kennt Dich
Jeder Blick mag Dich
Jedes Wort heißt Du

Jeder Gedanke berührt Dich.
Jeder Traum zeigt Dich
Jeder Name heißt Du

Jedes Denken findet Dich
Jeder Wunsch nennt Dich
Jeder Friede heißt Du.

Klaus Lutz

Sonntag, 8. Juni 2008

worte des adlers

Eins und Eins

Kommentar zu dem Text: "Sylt"
hier veröffentlicht am 4.6.2008

Irgendwann ist das Leben vorbei. Und, wenn
nichts war. Dann war es nur vernünftig. Als
Kind, haben wir den Teller leer gegessen.
Als Erwachsene unsere Pflicht getan. Und als
Rentner auf den Tod gewartet. Das Leben es
ist Vernunft. 1+1 ist eben 2. Aber hin und
wieder, ist es ganz gut. Das alles auf den
Kopf zu stellen. Das ganze Leben, auf den
Kopf zu stellen. Die Leute um einen her.
Und all das, was so um einen her geschieht.
Den ganzen Ernst des Lebens. Den ganzen
Quatsch. Und es beweisen 1+1 ist 2.
Aber, es gibt mehr, als diese Vernunft. Ein
Kuß und ein Kuß sind keine 2 Küsse.
Ein Kuß und ein Kuß ist Liebe. Ein Stern
und ein Stern, sind keine zwei Sterne. Ein
Stern und ein Stern, ist der Himmel. Ein
Gedanke und ein Gedanke, sind keine 2
Gedanken. Ein Gedanke und ein Ge-
danke, ist der Beginn von etwas Neuem.
Etwas Großem. Einer neuen Vernunft. Sie
beginnt mit einer Umarmung. Und endet
mit einem Lächeln. Größer als die Sonne.
Und heller als alles Licht. Die eine
Vernunft baut Bomben. Und sie zerstört.
Eine Hand die mir gereicht wird. Sind
keine 2 Hände. Sie sind wie ein Lied.
Mit dem mehr beginnt, als alle Vernunft.
Mit den Sinnen spielen. Sie einmal un-
vernünftig sein lassen. Den Himmel wie
Schokolade schmecken. Das Grün in den
Wolken sehen. Und den Wind fühlen, der
wie ein Lied berührt. Und die Sekunden
wie Plätzchen riechen. Und darauf achten,
was die Sterne vom Leben erzählen. Mit
der Vernunft spielen. Hin und wieder
verrückt sein. Dem Leben etwas geben
was mehr ist. Mehr ist als Verstand.
Mehr ist, als das Beste unserer Ideen.
Nennen wir es einfach Liebe.

Klaus Lutz

Strichmännchen

Sieben Striche soll das Männchen haben

Der erste Strich ist der Kopf. Ganz dünn
damit nicht viel hinein geht. Und das Männchen
sich leicht beherrschen läßt. Und nur das lebt
was von Ihm gewollt wird. Und nie auf eigene
Ideen bekommt. Und dann immer nur so funktioniert
wie Andere es wollen.

Der Zweite Strich ist der Hals. Dick und Starr soll
er sein. Damit das Männchen nicht nach Links
und Rechts schauen kann. Und nur wenig begreift
von dem was um es her geschieht. Und nur in die
Richtung sieht die Andere wollen.

Der dritte und vierte Strich sind die Arme. Die
müssen Kräftig sein. Damit es fleißig arbeitet
Und sich mit keinem anderen Männlein unterhält.
Und doch auf eigene Gedanken kommt. Und dann nicht
mehr so funktioniert wie Andere wollen.

Der fünfte Strich ist der Bauch. Der muß
dünn sein. Damit das Männchen billig ist.
Und keine Ansprüche stellt und genügsam bleibt.
Und auch nie nach Mehr fragt. Sondern sich nach
jedem Almosen bedankt. Und so Wunschlos ist wie
Andere wollen.

Der sechste und siebte Strich sind die Beine.
Die dürfen nicht leicht sein. Sonst könnte sich das
Männchen gut bewegen. Und würde nicht auf
seinem Platz bleiben. Und dorthin gehen
wohin es nicht soll. Und möglicherweise etwas
sehen , was es dann doch zum nachdenken
bringt. Und so dann nicht bleibt wie Andere wollen.

©Klaus Lutz

Sonderangebote

Kommentar zu: "Mein Leben"
hier veröffentlicht am 1.6.2008

Es wäre alles in Ordnung, wenn es noch so
etwas wie Leben geben würde. Menschen
die es noch wagen. Eigene Wege zu gehen.
Und sich, ein eigenes Denken erschaffen.
Eine eigene Welt. Menschen, die noch der
Schöpfer, von dem Leben sind. Von dem
Leben, das ihr Leben ist. Solche Menschen
wären Es. Die Künstler. Mit dem einen Werk.
Dem größten Werk, das ein Mensch er-
schaffen kann. Ein eigenes Leben. Ein ei-
genes Denken. Eine eigene Welt. Eine eigene
Meinung. Ein eigener Blick, für das Leben.
Unabhängig! Souverän! Das Wissen ich bin.
Ich bin ich. Alles Wissen fließt in dieses Leb-
en. In mein Leben. In etwas Lebendiges. Und
es wird lebendig. In allem was ich sage. In
allem was ich denke. In allem was ich will.
Ich bin ich. Und die Masse, ist etwas anderes.
Ich bin ich. Mit allem was ich bin. Aber, das
gibt es immer weniger. Das ist der Mensch
der ausstirbt. Den auch niemand, unter den
schutz der bedrohten Arten stellt. Er stirbt
aus. Und was übrig bleibt, ist die masse. Be-
einfußt und manipuliert. Nicht von Poitik od-
er Zeitungen. Das wäre noch erträglich. Be-
einflußt von Werbung. Der günstigste Urlaub.
Das günstigste Auto. Das günstigste Eigen-
heim. Die günstigste Versicherung. Die
günstigste Bestattung. Und die Hysterie,
wenn etwas erscheint, das nicht günstig ist.
Das verkümmerte, degenerierte, zerstörte
Wesen. Das einmal Mensch war. Durch alle
Ebenen des Lebens. Alles nur noch bla bla
bla. Mehr oder weniger gekonnt. Nur nach
Bildung oder sozialen Hintergrund, in einer
etwas anderen Erscheinung. Aber eins läßt
sich ganz sicher sagen. Die Künstler gibt
es nicht mehr. Menschen die das Leben be-
herrschen. Frei und selbstständig. Mit dem
Wissen, was es ist das Leben. Das Einzige,
was ich habe. Es gibt nur noch Leute, die ir-
gend Jemandem dienen. Dem Geld. Ihrer
Eitelkeit. Ihrer Karriere. Ihrer Nichtigkeit.
Es gibt, nur noch bedeutungslose Mensch-
en. Die Schafherde. Und jeder versucht Es.
Das beste Schaf zu sein. Und jeder, ist ein
besseres Schaf, als er denkt. Die Kunst des
Lebens ist mäh mäh mäh. Und das lauteste
Schaf ist der Sieger. Und jeder der es wagt
zu behaupten, das es mehr gibt als mäh
mäh mäh. Ist dem Lachen der Masse aus-
gesetzt. Dem Unglauben, der sich in Hohn
und Spott entlädt. Die verrückte Masse.
Die alles für verrückt erklärt, was anders ist
als Sie. Die kritische Intelligenz einer Ge-
sellschaft, die nur auf Sonderangebote spe-
zilaisiert ist. Und selbst zum Sonderangebot
geworden ist. Und all das was mehr ist.
Was wertvoll ist. Ist für das Leben dieser
Menschen unzugänglich. Es exisiiert über-
haupt nicht. Angefangen von Menschen bis
zur Natur. Werte die sich nicht in Sonderan-
geboten widerspiegeln. Sind Werte, für die
es keine Reklame gibt. Also, sind es keine
Werte. Was wichtig ist hat Reklame. Und
hat einen Wert. Das Leben ohne Reklame.
Das ist das Unscheinbare. Es fällt nicht
auf. Ob es da ist. Oder, ob es verschwindet.
Es ist Egal. Es fällt nicht auf. Nichts hat
da eine Chance. Kein Mensch, kann da
zum Künstler werden. Denn es gibt nichts,
was Kunst werden kann. Alles spiegelt nur
ein blabla wieder. Es fehlen die Stimmen,
die sich interpretieren lassen. Die Mensch-
en, die laut nein sagen. Es fehlt die Kunst.
Die Kunst des Lebens. Das was es ist. Der
Mensch der sich zeigt.Und es allen be-
weist. Ich bin ich. Ich bin Mensch. Ich lebe
mein Leben. Das was ich bin. Einzig und
Einmalig.

Klaus Lutz

Kaiser

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