Sonntag, 13. Juli 2008

Der Guru

Er kennt den Weg.
Den des Lebens genau.
Alleine wer Ihn sieht.
Ihn fühlt und berührt.
Der ist schon schlau

Er kennt die Wahrheit!
So richtig genau.
Auch wen er nichts sagt.
Allein sein Schweigen.
Macht schon schlau.

Er redet nicht viel
Zumeist nur ein Wort
Aber das ganz genau
Und wer das hört
Kennt Sie, die Wahrheit
Und ist mehr als schlau.

Und wer Sie sieht.
Der weiß ganz genau.
Seine Augen sagen alles.
Und was die sagen.
Ist mehr als schlau.

Und wenn er Still ist.
Dann ist er woanders.
Niemand weiß es
Wo ganz genau.
Aber man sieht seine Stille
Und weiß er ist schlau

k.lutz

Internet Chat

clicks:

du siehst immer noch gut aus. das bild
von dir im profil ist wieder nett. du hast
humor. das sehe ich auf den anderen
bildern. schade das ich dich wieder, zu
spät gesehen habe. dir zu spät begeg-
net bin. du hättest mir gefallen. aber ab
1.8 lebe ich in bayern. in einem kloster.
nicht als mönch. als gärtner. ist aber,
das gleiche leben. ich verlasse die klo-
stermauern nicht mehr. es ist ein leben,
das ich gewählt habe. ganz bewußt. nach
vielen enttäuschungen. mit frauen und
freunden. aber nun beginnt etwas ander-
es. die pflege von blumenbeeten. das
mähen von rasenflächen. die pflege eines
gartens. in aller stille und abgeschieden-
heit. nur mit mir. und den mönchen. und
der natur. blumen, vögel, blauer himmel.
sonne, sterne und meditation. brot und
wasser. fasten und klarheit. die reinigung
des geistes. der seele. und des herzens.
das glück des einfachen lebens. singen!
beten! arbeiten! aber ich wünsche dir das
beste. finde das glück hier. und auch dein-
en frieden. den mann deiner träume. und
die erfüllung deines lebens. auf wieder-
sehen, du wunderbare! du hast mich be-
eindruckt. immer wieder.

wenn du dich verabschieden willst. dann
bitte über meine e-mail adresse:
goldeis et googlemail.com.

aber warum solltest du. was für einen grund
hättest du. nun wo ich diese welt hinter mir
lasse. und ins exil gehe. ins exil der wahrheit.
für männer, mit der letzten erkenntnis. die ab-
geschlossen haben. mit dem weltlichen. mit
aller eitelkeit. und aller ruhmsucht. und aller
gier. und allen trieben. vergiß mich einfach. ver-
suche das, was ich wohl nie kann. dich verges-
sen. auf wiedersehen kleine anke.

ps. ich habe oft an dich gedacht! die letzten
2 jahre.

anke:

kennst du mich denn schon so lange? wer
bist du denn?

clicks:

wer ich bin? du hast mich vergessen. übri-
gens du siehst spitze aus. eine echte sex-
bombe. richtig attraktiv. du und ich. das
wäre es gewesen. aber zu spät. machs
gut anke!

anke:

aber wir kennen uns doch nicht 2 jahre....
oder?

anke:

in welches kloster gehst du denn?

clicks:

ich kann dir nicht verraten, in welches
kloster ich gehe. ich würde dann imm-
er denken, sie besucht mich. und ich
muß konsequent sein. und mit dieser
welt abschließen. endgültig. und nur
da sein. in meinem neuen leben. mit
allem was ich bin. um frieden zu finden.
den einklang, mit dem was kommt. mit
dem, was auf mich wartet. eine pritsche
zum schlafen. ein garten. und stille. und
arbeit. als meditation. und als weg zur
erlösung. als endgültige abkehr. von die-
ser welt. mit ihren fallen. und mit ihren
versuchungen. mit all ihren sünden. das
neue leben. mein neues leben. das mich
läutert. und neu erschafft. mit dem ich
die welt abstreife. und den lärm dieser
welt. und mehr werde als lärm. der klang
der wahrheit. der klang des friedens. der
klang des erfüllten lebens. kein streit mehr
mit frauen. und wieder mensch sein. und
kein sklave. der den müll raus bringen
muß. und den hund gassi führen muß. und
den abwasch erledigen muß. und das fern-
sehen gesperrt bekommt. wenn er beim ein-
kauf was vergißt. das ist vorbei. das glück
ist kein glücksspiel mehr. es ist da. es
wartet auf mich. mit dem einfachen leben.
und seinen geschenken. arbeit und freude.
singen und beten . wasser und brot.

anke:

wenn das die erfüllung für dich ist, dann
musst du das wohl machen. aber fühlt
man sich dann nicht irgendwann einsam?

clicks:

was ist besser. die einsamkeit. oder dem
wahnsinn zu verfallen. diese welt ist nicht
für mich. nicht für einen mann, der nur liebe
will. ehrlichkeit aufrichtigkeit. und wahrheit.
und der die frau will, die das sein kann. die-
se frau gibt es nicht. sie ist nicht da. ich habe,
keine andere wahl. nur deswegen, entsage
ich dieser welt. und gehe an den letzten ort,
der mir bleibt. an den ort, wo ich es finde.
das glück.die freude. den frieden. es gibt
keine alternative. ich habe alles probiert.
ich habe alles durchdacht. ich habe alles
erwogen. alles, was es noch geben könnte.
es gibt nichts anderes für mich. sicher, du
bist attraktiv. ich habe mir, die bilder, von
dir, angesehen. das eine bild in jeans. das
ist, das beste bild, von dir. dieses bild zeigt
alles. du bist eine schöne frau. aber zu spät.
meine entscheidung, hab ich getroffen. ich
darf mich nicht mehr verlieben. auch nicht
in dich. das würde meine zukunft zerstören.
das würde mein leben zerstören. es wäre,
das ende für mich. ich verliebe mich in dich.
und was dann? kann sein, du bist eine von
den frauen. die nach 2 wochen jeden mann
fallen lassen. ihn nicht mehr kennen . und
nur das abenteuer suchen. und damit, nur
ihre sammlung an gebrochenen herzen
erweitern. das ist mir zu riskant. so ist es
anke. bist du eine von diesen frauen?

clicks:

gib mir eine letzte anrwort. bevor ich den
computer, für immer abschalte. und an-
fange, meine sachen zu packen. wer bist
du? was machst du so? wie lebst du?
märchenfee!

clicks:

siege

es braucht armeen,
von phantasien.
um dich zu erobern.
es braucht armeen
von träumen
um dich zu überzeugen
es braucht armeen
von gedanken.
um es dir zu erklären:
"was du mir bedeutest!"
um es dir zu zeigen:
"wie ich dich brauche!"
um es dir zu sagen:
"du bist mein leben!"
und ich will dieses leben:
"das leben nur mit dir!"

es braucht schlachten,
von küssen!
es braucht siege,
von umarmungen!
es braucht sätze,
von leben!
für einen blick, von dir.
der es sieht:
"ich liebe dich!"
für die hand, von dir.
die es weiß:
"nur du zählst!"
für das wissen, von dir.
das es glaubt:
"du bist alles"!
du bist das beste!
und, ich will das beste.
das beste, nur mit dir

es braucht zeit,
die gewinnt!
es braucht tage,
mit sonne!
es braucht nächte,
mit sternen!
damit es dir klar wird.
wieviel du,
für mich bist!
damit es dir gewiß ist.
wieviel ich,
mit dir habe!
damit es dir, das sagt
ohne dich,
bin ich verloren
du bist das heute.
und, ich will diese heute
das heute, nur mit dir

K.

du bist die frau!

anke:

ich denke, du weißt wer ich bin???

anke:

kannst du mir nicht mal ein bild von
dir schicken? bitte!!!! bevor du ins
exil gehst

clicks:


du willst ein bild. ich habe ein schönes
gesicht. ein gesicht mit leben. mit freude
und trauer. die sich eingegrabgen haben.
und mein leben widerspiegeln. ein geleb-
tes leben. mit allen höhen und tiefen. ich
habe ein lebendiges gesicht. das alle
stürme des lebens kennt. das durch wüsten
gegangen ist. und durch urwälder. ein
gesicht das ungeheuer zähmt. ein gesicht
das ungeheuer besiegt. ein klares tiefes
reines gesicht. das sich von allen nieder-
lagen erhebt. und alle niederlagen übersteht.
ein gesicht, das ein reifes leben zeigt.
geprägt von liebe. und vertrauen, in dies-
es leben. (ich habe keine software um
bilder ins netz zu stellen.) sehe einfach in
dem, was ich dir sage alle bilder von mir.
mit der besten phantasie von dir. mit dem
besten denken von dir. den mensch der
dich gefunden hat. wenn auch zu spät.
kleine anke. es ist schade. mit dir wäre
mein leben positiv verlaufen. in die
richtige richtung. bis dann mal wieder.
wer weiß. die welt ist klein.
nette fee!

clicks:

Umarmungen

Heute, bin ich,
ihm begnet.
Dem einen Mann!
Der,
trägt eine Zwangsjacke!
Hat ein Problem.
Umarmt alle Menschen.
Wenn Ihm,
ein Mensch begegnet.
Sofort eine Umarmung!
Kinder, Opas, Omas
Frauen, Männer.
Egal!
Eine Umarmung!
Verrückte Sache!
Einfach,
die Menschen umarmen!
Dir nichts!
Mir nichts!
Es ist einem doch klar.
So allen Menschen.
So wie wir,
auf Sie kommen.
So verlassen wir Sie auch!
Diese Welt!
Als Fremde!
Aber dann!
Ist doch das Eine!
Was,
ist uns nicht alles klar!

K.

meine letzte mail für dich!
du machst mich durchein-
ander. ich sehe dich in die-
sen jeans. und ich sehe
dich ohne diess jeans.
und ich sehe das leben.
das beste, das du bist!
das nur du bist!

clicks:

nur für dich, werde ich mir
die software holen. und dir
ein bild mailen. das mache
ich für dich! für sonst nieman-
den. nur für dich! und die
kaufe ich mir. egal wie teuer
sie ist. dann siehst du es. ein
mensch und ein kunstwerk!
ein mann und das leben. die
welt und das beste. ein traum
und die wahrheit. den himmel
und seine offenbarung. das
wissen und die liebe. und nur
für dich mache ich das. für
sonst niemanden!

anke:

ich bin gaspannt und freue mich,
dass du das für mich machst.

clicks:

ich habe den blick. ich sehe das beste.
immer ohne ausnahme. so habe ich
dich gesehen. du bist es. das beste seit
langem. das was ich mag. das was mich
begeistert. ich habe die augen. und die-
sen einen blick. für frauen wie dich!
bis dann!

anke:

klingt sehr schön was du schreibst
ist das von dir?

clicks:

es gibt menschen, da entdecke ich das
beste in mir. und du gehörst zu diesen
menschen. die mich wach rütteln. und
mich retten. und mich an das beste
erinnern. so ist es anke. ich sehe dich!
und etwas geschieht mit mir. und das
ist nur gut. und das ist nur schön. es
verzaubert mich. und redet zu mir. und
erklärt mir das leben. und ich sehe diese
welt neu. und ich sehe das leben neu.
denn ich sehe dich! eine wunderbare
bezaubernde frau.

Banales

Was war Heute besonderes. Mein Gewürztee
ist alle. Der echt indische Gewürztee. Der teure
Gewürztee. Der Gewürztee meines Größen-
wahns. Der Luxus, den ich mir nicht leisten kann.
Und, den ich mir trotzdem leiste. Den echten in-
dischen Gewürztee. Was gab es noch. So beson-
deres. Ich habe Geschirr gespült. Und den Boden
im Bad gewischt. Ich habe zwei Stunden, am
Fenster gesessen. Und den Himmel studiert.
Was langweilig sein kann. Wenn der Himmel
nur blau ist. Dann habe ich viel nachgedacht.
Über meine Ernährung. Über meine5 kg über-
gewicht. Und wie schnell so was geht. Und ich
habe den Plan gefasst. Ich will sehen, das meine
Wohnung gemütlicher wird. Pflanzen und neue
Bilder. Etwas mehr, auf die Kleinigkeiten achten.
Auf die Gestaltung des Unscheinbaren. Das,
was das Unterbewußte beeindruckt. Und auch
Glücklich werden läßt. Bilder von nackten Frauen.
Und beim Staub saugen, den Ecken, mehr Be-
achtung schenken. Und öfter Staub wischen. Das
Nebensächliche, mehr in den Blickpunkt rücken.
Die kleinen Dinge entdecken. Und das Sen-
sationelle an Ihnen erkennen. Den Zeitvertreib
mit Sinn. Gelassen einen Tee geniessen. Und
entspannt bleiben. Mir etwas Platz, in den Hosen-
taschen frei halten. Den Platz, für die nächsten
Katastrophen. Die mit Gewißheit kommen. Und
ein paar Kerzen kaufen. Katastrophen, ergeht es
wie Menschen. Mit etwas Romantik, sind sie leich-
ter zu nehmen. Sie werden Erträglicher. Das ba-
nale Leben. Mit all seinem Ärger. Es gut behan-
deln. Und freundlich mit Ihm sein. Bevor es,
seinen Platz, in der Mülltonne, findet.

Klaus Lutz

Das Kunstwerk

Heute bin ich Ihm begegnet.
Dem einen Mann.
So ein Denker.
Den es beschäftigt.
Was ist das Leben?
Was ist Gott?
Was ist das Universum?
Was ist die Ewigkeit?
Und der Sinn des Ganzen.
Aber nicht so Einer!
Der sinnlos sucht.
Und nur die Wahrheit will.
Nein.
Es geht um eine Antwort.
Diese muß Wahrheit sein.
Und muß Kunstwerk sein.
Nun die Wahrheit hat er:
Gott ist die Liebe!
Das Universum ist Unendlich!
Die Ewigkeit ist Unfaßbar!
Der Sinn des Ganzen?
Etwas aus Ihm machen.
Aus diesem Leben.
Nun beginnt Sie!
Die Arbeit am Kunstwerk:
Und alle sind gespannt.
Auf Gott und die Liebe.
Auf das Universum.
Und die Unendlichkeit.
Auf die Ewigkeit.
Und den Sinn des Ganzen.

Klaus Lutz

Samstag, 12. Juli 2008

Freiheit

Heut, habe ich,
einen Mann getroffen!
Der fährt Taxi!
Seit 31 Jahren.
In Berlin.
98% der Straßen!
Hat er im Kopf!
Name! Bezirk!
Beste Anfahrt!
So aus dem FF!
Keine Straße! Platz!
Wo er,
noch nicht, war!
Interessant
sind Gefängnisse!
Meint Er!
Aufträge von Da!
Leute fahren!
Die im Knast waren.
Und entlassen wurden!
Die wissen es nie.
Wohin sie wollen!
Mit der Freiheit!
Da ist das,
so eine Sache!
Wenn, Sie sich
einsperren läßt!
Hat es
Sie nie gegeben.
Und wenn es so ist.
Dann ist, die Welt,
nur eins!
Ein Gefängnis!

Klaus Lutz

Freitag, 11. Juli 2008

was

(erweiterte fassung)

Heute, habe ich,
Sie gesehen!
Die eine Frau!
Weiß nicht wie.
Es passierte So.
Ein kleines Gespräch.
Nur einige Minuten.
In einem Kaufhaus.
Über den Ärger.
Auf der Arbeit.
Und mit Ämtern.
Von den Menschen.
So den Normalen.
Dann sitze ich.
So im Cafe.
Und denke nach.
Was es ist.
Was es soll.
Was es will.
Das eine Leben.
So ein Tag.
Wie er War.
Und die Woche.
Und das Jahr.
Was war Da?
Und ich bin!
Dieser kleine Planet.
Allein im Universum.
Und ziemlich Verloren.

k.lutz

ich denke öfter, an diese gurus, in
indien. die sich, in höhlen, zurück
ziehen. und nie mehr reden. ihr
leben mit, schweigen und einsamkeit,
verbringen. kann sein, so ist es.
wenn ein mensch es gesehen hat, das
leben. wenn er es verstanden hat.
kann sein, das dieser mensch es
dann weiß: "es gibt nichts zu sagen."
das leben verlangt keine worte. oder,
das leben hat worte. aber die hö-
chste erkenntnis, über das leben,
äußert sich im schweigen. es ist
auch wahr. es gibt, an sich, wenig
zu sagen. das wesentliche, des
lebens, sind ein paar sätze. und es
dauert lange, das zu erkennen. es
ist ein langer weg. ich war in
indien. einige monate. ich habe
das land gesehen. und bin mit men-
schen gereist. die mehr, von dem wissen,
wollten. von dem weg der erleuchtung.
von dem weg zum schweigen. von dem
licht, das sich als letztes über alles
breitet. und das leben zeigt. wie es
ist. das leben, für das es keine worte
mehr gibt. die schönheit. die größe.
die einzigartigkeit. das besondere.
die herrlichkeit des lebens. mit all
ihren geschöpfen. mit all ihren pflan-
zen. dieser kontrast zu einem univer-
sum. das nur leer zu sein scheint.
oder in dem leben, wie auch immer,
ein wunder sein wird. das wissen, das
dieses leben, etwas vollkommenes besitzt.
trotz all der fehler, die menschen ei-
gen sind. das sehen, in einem anderen
licht. das dieses leben trotz allem
etwas vollkommenes ist. allein schon
deswegen, das es leben gibt. das so et-
was wie leben möglich ist. und über-
haupt entstehen konnte. das es eine
entwicklung gab, die zum leben führte.
führen konnte. das ist das eigent-
liche wunder. vor dem die erkennen-
den, mit schweigen stehen. und das die
wissenden, nur noch mit schweigen
erfüllt.

glanz

auf dem schreibtisch ist chaos
die ganze wohnung ist chaos
mein ganzes leben ist chaos
ich müßte sauber machen
ich müßte den boden wischen
ich müßte das geschirr spülen.
ich müßte staub saugen.
und etwas in ordnung bringen
zuerst alles in der wohnung
und dann mit mir anfangen.
mit dem, was ich denke, von dir
mit dem, was sich fühle, für dich
mit dem, was du bist, für mich.

dem leben fehlt mein humor
es gibt keinen spaß mehr
meine tage sind nur noch trist
ich müßte ordnung machen.
ich müßte den müll weg bringen
ich müßte die fenster putzen
ich müßte meine wäsche waschen
ich müßte meine kleider ordnen
und allem wieder reinheit geben.
zuerst alles in der wohnung
und dann mit mir anfangen
alle alten gedanken entsorgen
alle alten erinnerungen löschen
alle alten erlebnisse vergessen

das bett müßte ich neu beziehen.
und das sofa müßte ich reinigen.
und meine neuen schuhe säubern.
ich müßte im garten arbeiten
ich müßte die veranda fegen
ich müßte die regale aufräumen.
ich müßte die schränke reinigen
und allem etwas glanz geben.
zuerst allem in der wohnung
und dann bei mir anfangen.
bei einem gespräch mit dir
bei mehr verständnis für dich
und das leben mal anders sehen

klaus lutz

Donnerstag, 10. Juli 2008

Spiele

Heute, habe ich, Sie
getroffen.
Die eine Frau.
Die ist Boxerin!
So auf den ersten Blick!
Nicht zu Glauben.
Ein zierlicher Körperbau.
Nicht besonders Groß.
Auch nicht Muskulös.
Eben ganz Normal.
Ist mir ein Rätsel!
Warum nicht Billiard.
Oder einfach Tanzen.
Aber diese Figur.
Und dann Boxen.
Aber wer weiß!
Kann ja sein!
Sie hat es probiert.
Mit dem Billiard.
Und mit Tanzen!
Und nun Boxen.
Warum, wieso, weshalb.
Das sind Spiele.
Es gibt Anderes!
Was wichtiger Ist!

K.Lutz

Dienstag, 8. Juli 2008

Worte und Regen

Die Wahrsagerin

Heute,
habe ich Sie getroffen
Die eine Frau.
Ist eine Wahrsagerin!
War völlig blaß.
Echt am Ende!
Sie hatte, so einen Kunden.
Sieht in seine Hand.
Und weiß es.
So wie immer.
Die ganze Wahrheit!
Sagt dem Klienten.
Er sei ein Mensch.
Der alles versteht.
Dem nichts Fremd ist.
Und für Ihn.
So was wie Schwierigkeiten.
Das gibt es nicht!
Aber zurückgezogen Leben.
Wie ein Gott.
Nur, da er alles begreift:
" Gott sei eben Mehr."
Nicht ein Mensch!
Der die Einsamkeit mag.
Nur, weil er alles kennt.
Und alle Dinge durchblickt.
Und die Worte besitzt.
Die unaussprechlich bleiben.
Und das eine Schweigen sind.
Gott sei eben ein Gott.
Da für Ihn das fehlt!
Was der Unterschied ist.
Zwischen Gott und Mensch!
Und er trotz allem Gott ist.
Und er trotz allem Mensch ist.
Und Gott ist, da er Mensch bleibt!
Und Mensch ist, da er Gott bleibt!


Klaus Lutz



Anmerkungen von Klaus Lutz zum Gedicht:

Natürlich, gibt es eine Wahrheit. Natür-
lich, gibt es keine Wahrheit. Natürlich,
gibt es einen Gott. Natürlich, gibt es
keinen Gott. Natürlich, gibt es ein Leben
nach dem Tod. Natürlich, gibt es kein Le-
ben nach dem Tod. Natürlich, gibt es
Menschen die, die Wahrheit kennen. Natür-
lich, gibt es keine Menschen die, die
Wahrheit kennen. Natürlich, gibt es ein-
en Weg zur Wahrheit. Natürlich, gibt es
keinen Weg zur Wahrheit. Natürlich, hat
das leben einen Sinn. Natürlich, hat das
Leben keinen Sinn. Natürlich, gibt es
Liebe auf der Welt. Natürlich, gibt es
keine Liebe auf der Welt. Natürlich, be-
ginnt mit, jedem Tag, etwas Neues. Natür-
lich ist jeder Tag der Gleiche. Natür-
lich, ist diese Welt wirklich. Natürlich,
ist das alles, eine Vorspiegelung unserer
Phantasie.

Aber es gibt Menschen, die sich lieben.
Es gibt Menschen, die etwas Denken. Es
gibt Menschen, die etwas wollen. Es gibt
Menschen die machen Musik. Es gibt Men-
schen, die malen Bilder. Es gibt Menschen
die schreiben Bücher. Es gibt Menschen,
die Reisen. Und die Welt entdecken. Es
gibt Menschen die Singen. Es gibt Men-
schen die diskutieren. Es gibt Menschen
die Lachen. Und Morgens, langsam einen
Tee, geniessen. Natürlich gibt es eine
Wahrheit. Sie beginnt jeden Morgen. Mit
einem Tee. Natürlich gibt es Liebe. Sie
beginnt jeden Morgen, mit dem genuß des
Lebens. Immer wieder Neu. Immer wieder
Schön!

Natürlich, gibt es mehr, als alle Fragen.
Natürlich, gibt es mehr als alle Antworten.
Sterne die leuchten Die Sonne die scheint.
Ein Blumenstrauß, auf dem Tisch.

die zeit

an der ecke steht die zeit. und raucht
eine zigarette. sieht sich das treiben an.
die autos, die busse, die lastwagen.
und die leute, wie sie vorbei eilen. vom
einkaufen. von der arbeit. mit kindern.
mit freunden. nachdenklich, ernst, lach-
end. und die zeit fühlt. und denkt nach
und will wissen. was das ist, was sie sieht.
und ihr erscheint das alles zu flüchtig.
zu oberflächlich

an der anderen ecke, steht ihr bruder die
zeit. 10 jahre älter. und er sieht das gleiche.
und er sagt sich, wie diese menschen
das aushalten. diese hetze. arbeit, kinder
einkaufen, besuche. und hin und wieder
ein lachen. und sonst nur das leben. mit
den tagen. die einander ablösen. und nur
selten mehr bieten. und immer alles
wollen. und alles verlangen. an denken.
an gefühlen. an kraft. damit es geschieht.
und weiter geht das leben.

an der dritten ecke, steht ein anderer
bruder der zeit. 20 jahre älter. und er
freut sich. über alles was er sieht. was
das leben ist. und was kraft ist. die alles
überlebt. und er sieht hoffnung, auf den
lachenden gesichtern. und auf den
ernsten gesichtern. er sieht, das glück,
der menschen. die vorüber eilen. und
täglich ihr ziel erreichen. und täglich
überleben. und er sieht die menschen.
und alle wünsche von ihnen. liebe und
etwas freude.

an der dritten ecke steht ein anderer
bruder der zeit. er ist 30 jahre älter.
er lächelt die menschen an. und hat für
alle ein freundliches wort. er wird gerne
gesehen. und die menschen mögen ihn.
er steht da. und er weiß es. was es ist,
das leben. und wortlos schreibt er es
auf die gesichter. mit freundlichkeit. mit
zuvorkommen. und mit achtung. mit dem,
was das leben ihm gegeben hat. in
seinem blick. auf seinem gesicht. trost
für eine sekunde. die zeit, wenn sie
den menschen alles gibt.

Klaus Lutz

Sonntag, 6. Juli 2008

Aussichten

Erster Stock. Vier Fenster alle schwarz. Ein
Balkon mit Schaukelstuhl. Das rechte Fen-
ster, hat grüne Vorhänge. Das, rechte mittlere,
hat rote Vorhänge. Das linke mittlere Fenst-
er, ist ohne Vorhänge. Das linke Fenster, hat
ebenso grüne Vorhänge. Auf der Fensterbank,
des linken mittleren Fensters, stehen Blumen!

Zweiter Stock. Vier Fenster, alle weiß. Ein
Balkon mit Tisch. Das rechte Fenster hat kei-
ne Vorhänge. Das rechte mittlere Fenster ist
geöffnet. Auf der Fensterbank, sitzt eine Kat-
ze. Das dritte Fenster, ist mit einer Decke ver-
hangen. Das linke Fenster hat Vorhänge oh-
ne Muster.

Dritter Stock. Vier Fenster alle weiß. Ein Bal-
kon mit 2 Stühlen. Das linke Fenster hat nur
auf einer Seite einen Vorhang. Das zweite Fen-
ster ist, anstelle von Scheiben mit zwei Press-
pappeplatten, verschlossen. Das dritte Fenster,
hat leicht durchsichtige Vorhänge. Hinter dem
vierten Fenster, stehen drei Kaktuspflanzen.

Vierter Stock. Vier Fenster. Zwei Blaue. Zwei
Weiße. Ein Balkon mit einem Plastikhund. Auf
dem rechten Fenster, sind ein paar Strohbast-
eleien angebracht. Auf der Fensterbank, steht
ein Weinglas. Das Fenster daneben hat gelbe
Vorhänge mit roten Karos. Hinter dem dritten
Fenster, steht ein Vogelkäfig. Das linke Fenster
hat einen schwarzen Rollo. Auf jeder Fenster-
bank stehen Blumentöpfe mit Geranien.

Fünfter Stock. Vier Fenster, alle weiß. Ein Bal-
kon, an dessen Wand Schlingpflanzen wachsen.
Das rechte Fenster, ist weit geöffnet. Das Fenst-
er daneben, trägt mit weißer Farbe die Aufschrift:
„Macht Nichts." Das dritte Fenster hat grün sch-
warz gestreifte Vorhänge. Das vierte Fenster hat
nur an einer Seite einen gelben Vorhang!

Sechster Stock. Vier Fenster! Ein grünes und drei
weiße. Ein Balkon mit Kühlschrank. Das rechte
Fenster, ist mit einem großen schwarzen Herzen
versehen. Das Fenster daneben, ist mit Zeitungs-
papier verklebt. Das dritte Fenster ist mit drei Bil-
dern von roten Kerzen verziert. Das vierte Fenster,
hat einen Vorhang mit Bärchenmuster.

Siebter Stock. Vier Fenster, alle gelb. Ein Balkon
mit Sonnenschirm. Das rechte Fenster, ist mit Blu-
men voll gestellt. Das Fenster daneben ist mit Stoff-
tieren geschmückt. Das dritte Fenster, hat einen weiß-
en Vorhang. Das vierte Fenster ist ohne Vorhang.

Achter Stock. Vier Fenster, alle weiß. Ein Balkon
mit Polstersessel. Das rechte Fenster, hat keinen Vor-
hang. Das Fenster daneben, hat keinen Vorhang. Das
dritte Fenster, hat keinen Vorhang. Das linke Fenster,
hat auch keinen Vorhang. Alle vier Fenster sind ge-
öffnet.

Neunter Stock. Vier Fenster. Eins rot. Drei weiß. Ein
Balkon mit Liegestuhl. Das rechte Fenster hat eine Holz-
jalousie. Das zweite Fenster, hat einen faltigen blauen
Vorhang. Das dritte Fenster, hat einen weißen Vorhang.
Das vierte Fenster ist ohne Vorhang.

Zehnter Stock. Vier Fenster alle weiß. Ein Balkon mit
Kaninchenkäfig. Das rechte Fenster ist mit Reismatten
bedeckt. Das andere Fenster hat rosa Vorhänge. Das
dritte Fenster, hat keine Vorhänge. Das vierte Fenster, ist
mit Bauklötzen voll gestellt.

Elfter Stock. Vier Fenster alle grün. Ein Balkon mit Sch-
aukelpferd. Das rechte Fenster ist weit geöffnet. Auf der
Fensterbank, steht ein Glas mit Orangensaft. Das Fenster
daneben, hat Vorhänge mit Tulpenmuster. Das dritte Fen-
ster, ist ohne Vorhänge. Das vierte Fenster hat Vorhänge
mit großen runden Punkten. Am Fenstergriff hängt eine
Einkaufstüte.

Zwölfter Stock. Vier Fenster alle weiß. Ein Balkon mit ei-
ner Sitzbank. Das rechte Fenster hat Vorhänge mit bunten
Klecksen. Das Fenster daneben hat tiefblaue Vorhänge. Das
dritte Fenster, hat mit Fußspuren gemusterte Vorhänge. Das
vierte Fenster, ist mit Glasfischen behängt.

Auf dem Dach sitzen: Fünf Tauben. Drei Adler. Vier Geier.
Sechs Spatzen. Drei Drosseln. Eine Meise. Zwei Störche.
Zwei Amseln. Ein Rotkehlchen. Und drei Sperber.

k.Lutz

Samstag, 5. Juli 2008

für dich

was falsch ist.
was richtig ist.
was gut ist
was schlecht ist
was schön ist
was häßlich ist
was zählt das
ich sehe dich
und sehe mehr
und du sagst
mit einem kuß
sie dreht sich
diese kleine welt
undich fühle
und ich lebe!

was reich ist
was arm ist
was groß ist
was klein ist
was wichtig ist
was unwichtig ist.
was zählt das
ich denke mehr
nur an dich
und ich weiß
du bist es
mit einem blick
all das grün
all die blumen
die ganze welt

was hoch ist
was niedrig ist
was bekannt ist
was unbekannt ist
was weiß ist
was schwarz ist
was zählt das
ich erinnere mich
nur an dich
an die nächte
an die tage
an die ideen
an die pläne
an das leben
nur für dich.

k.lutz

Freitag, 4. Juli 2008

die standuhr

sie hängt, an der wand.
da, wo die standuhr stand.
sie tickt da,
wo die standuhr glockte.
sie tickt an der wand
und jeder hört,
bei ihrem ticken,
das alte glocken.
aber das ticken
haut niemand
aus den socken.
es ist ein
tick tick tick.
stunde um stunde
und keine erinnerung
bringt es zurück.
aber die standuhr
hatte dieses glocken.
das bleibt.
das war die zeit.
die haute aus den socken.
die standuhr und ihr glocken.

bringt sie mir zurück
das gute stück
was soll dieses
tick tick tick
ich will die standuhr
mit ihrem glocken
ich will das glocken
ich will umfalllen
mit dieser zeit
die mich haut
aus den socken
die mit Ihrem glocken
sagt was ist
und mit mir
die zeit nicht vergißt
die mein leben ist.

wo ist sie nur
die gute alte uhr.
der zauber
und das glocken
das wache
das jetzt
das hier
diie zeit des glockens
von morgens um 4
bis mittags um 4
die zeit die lebt
das glocken bei mir
nicht das nervöse
tick tick tick
das starke,
das siegende
glocken und glück.
die gute standuhr
ich krieg dich zurück
und es geht
das tick tick tick
und die wahre zeit kommt
mit dem glocken zurück

klaus lutz

Kaiser

Klaus der Erste

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