Montag, 16. Juni 2008

Worte vom Chef

Man muß weiter machen. Gegen alle Widerstände. Gegen alle Lügen, unterstellungen, Hinterhältigkeiten und Verleumdungen. Irgendwie ist das nun mal das Leben. Und am Ende formt es die Lebenskunst. Und gehört damit zu dem Spaß, der dem Leben etwas vollkommenes verleiht. Ohne die Menschen, die einen eiskalt hassen oder heiß lieben, wäre das Leben nichts. Und es ist das Glück, wenn das
ganze mit Phantasie geschieht. Nur so wird der Hass, ebenso wie die Liebe, zu einem Genuß. Aber trotz dieser Freude, muß ich wieder zu leben anfangen. Etwas unternehmen, was diesem Leben einen Sinn gibt. Jeden Tag schreiben.

Die Reise

Ich war zum ersten mal, seit meinem Unfall mit dem Rollstuhl unterwegs. Drei Wochen Tunesien und dann wieder zurück. Alles stand fest. Hotel, Vollpension, Strand und Sonne. Zu 100 Prozent war klar, was geschehen würde. Im Rollstuhl war nun alles endgültig. Ein Leben ohne Überraschungen. Das Leben von Allen. Die im Urlaub bis um 10 Uhr schlafen und sich dann an den Strand legen. Und zu Hause bis um 6 Uhr schlafen und dann zur Arbeit gehen. Und das alles so, als gäbe es sonst nichts. Meine bisherigen Reisen waren immer ein Abenteuer. Ich wußte nie wo ich am Ende, ankommen würde. Aber ich kam dem Ziel immer ein Stück näher. Zu dem Leben das Echt ist.

Jetzt würde alles anders sein. Das hatte mit gewohnten Reisen nichts zu tun. Ich brauchte Zeit, um mich zu erholen. Und Zeit, um Abstand zu gewinnen. Von Nachbarn und anderen netten Leuten. Und vielen Flachsinnshöhepunkten an Schlauheiten. Und von all dem Behindertenmist. Von Ärzten, Rollstuhlgruppen und Ämterkram.

Alles ist geistige Kindergartenakrobatik. Aber nicht das Leben. Nur auf Ämter angewiesen zu sein, hat keinen Charme. Und von Lebenskunst, ist das alles sehr weit entfernt. Das Leben ist immer der nächste Antrag. Und die Welt ist nur noch ein kleines Amt. Und mit jedem neuen Antrag wird dieses Leben kleiner. Und die kleine Welt mächtiger. Und ständige Erkrankungen, sind der Himmel unter dem das Ganze geschieht.

Jetzt kam der letzte Aufruf. Ich wurde mit dem Rollstuhl ins Flugzeug gebracht. Und auf einen Platz gesetzt. Die Begleitung nahm neben mir Platz. Ich suchte etwas das aufheiternd ist. Ich schaute mich im Flugzeug um. Aber ausser den Stewardessen gab es nichts interessantes. Ich hätte eine nette Geste oder einen freundlichen Blick gebraucht. Oder eine höfliche Frage:“ Was möchten Sie trinken, oder sitzen Sie bequem.“ Irgend eine Simulierung von Zuneigung. Wenn auch nur von einer Stewardess. Und wenn auch nur, mit rein beruflicher Professionalität. Ich wollte lesen, aber konnte mich nicht konzentrieren. Ich hätte mich gerne unterhalten. Aber entweder die Begleitung hatte keine Lust, oder redete nur Blödsinn. Ich schloß die Augen. Und ging zurück an Plätze die schön waren. Und zu Menschen mit denen ich Glücklich war. Und träumte.

Am Flughafen stand für die Passagiere ein Bus. Der Alle zum Hotel fuhr. Wir waren Stunden unterwegs. Und ich sah mir das Land an. Mir gefielen die Städte. Die weißen Häuser. Die Straßencafes, die Märkte. Und die kleinen Geschäfte mit ihren Auslagen. Ich wäre gern durch eine dieser Städte gebummelt. Und hätte am liebsten in einem dieser Cafes gesessen. Und das ganze Treiben dort miterlebt. Gespräche, Tee und Menschen die all das mögen.

Das Hotel hatte ein Gebäude mit Rezeption, Barraum und Restaurant. Und etliche Bungalows. Zum Inventar des Barraums gehörten Sessel und Tische. Und eine Vitrine mit Kuchen. An den Pfeilern hingen Bilder. Die Wände hatten einen roten Anstrich. An der Theke gab es etliche Barhocker. Und Flaschen mit Whisky, Cognac, Schnaps und Likör. Und Bier und Limonade.

Unser Bungalow hatte ein Zimmer, mit einem Doppel und Einzel- bett. Einen Kleiderschrank und eine Komode. Vor dem Fenster hingen blaue Vorhänge. Die Wände waren geweißt. Und es gab ein Telefon, das aber ausser Betrieb war. In einem Nebenraum war die Toilette und Dusche untergebracht.

Die Begleitung hatte mehr erwartet. Und überlegte noch, ob er ein trauriges, freundliches oder überhaupt kein Gesicht machen sollte.

Ich bestellte noch einen Tee. Ich stand in einer gemütlichen Ecke. Und konnte mit Ruhe alles beobachten. An der Bar und an den Tischen saßen einige Gäste. Aus Lautsprechern kam Musik. Zwischen den Tischen spielten Kinder. Kellner notierten Bestell- ungen. An der Rezeption redeten einige Leute mit einer Angestell-ten. An der Eingangstür standen Koffer und Reisetaschen. Zwei Tische weiter, las ein Mann eine französische Zeitung.

Ich dachte an Menschen, die ich von meinen früheren Reisen kann-
te. An all die Träumer, Gläubigen und Clowns. Für die das Reisen die Bühne ist, auf der niemand Sie demütigt und verletzt. Lieben-de, an denen ein Heer von Narren vorüber geht, denen nichts die Augen öffnet. Ich wünschte Sie mir alle an meinen Tisch. Ich hätte den Rollstuhl vergessen. Und wäre noch einmal mit Ihnen gereist.

Ich mochte immer das Alleine sein. Ich konnte meine Sachen packen und einfach verreisen. Wann immer ich wollte. Oder ich schmiß einfach einen Job. Und genoß das Leben. Ging Spazieren. Las viel. Dachte nach. Und war zufrieden. Ich vermißte nie etwas, weder Fernsehen noch Radio. In meinem Kopf waren immer tausende von Geschichten. Und Eine, endete interessanter, als die Andere. Ich hatte alle Gedanken, mit denen das Leben ein Spiel ist, das zu spielen sich lohnt. Und Tage die nie langwei- lig wurden. Mein Leben war ein Plan, der immer in die Freiheit führte. Und nur da traf ich Menschen mit denen ich leben konnte.

Der Rollstuhl hatte das alles verändert. Ich mochte kein Gesch- leime und Gesülze. Keine Heuchelei und Geschwätz. Und das traf ich nun fast überall. Und in der dümmsten Form. Leute die nur mit Ihrer Arroganz glänzen. Da Ihnen dies mit Ihrem Denken nicht möglich ist. Und die glauben, das sei das besondere Leben.

Ich wollte mit diesen drei Wochen etwas sinnvolles anfangen. Ich hatte mir Französische und Spanische Lehrbücher mit genommen. Ich hatte nach meinem Unfall angefangen Sprachen zu lernen. Ein- fach weil ich eine Beschäftigung brauchte. Etwas an dem ich mich in Disziplin üben konnte. Ich sagte mir:“ Lerne täglich zwei Stunden.“ Und schaffte dann gerade mal eine Stunde. Aber ich hatte etwas zu tun.

Ich war Frührentner. Und mußte etwas neues für mich entdecken. Eine Freiheit, mit der dieses Leben nichts sinnloses ist. Auch nicht mit einer Querschnittlähmung. Ich blieb zwar Volkswirt-
schaftlich ein Nullfaktor. Aber so konnte ich allen Vorurteilen trotzen. Ich hatte Phantasie. Aber für dieses Leben brauchte ich auch die besten Ideen. Um bei der Klarheit, mit der ich meine Situation sah, nicht wahnsinnig zu werden.

Die Begleitung lag schon seit Tagen im Bett. Und schlief fast nur noch. Aber sein Schnarchen war sympathisch. Und niemand konnte glauben, das er etwas positives als Eigenschaft besitzt.

Ich mochte das Frühstück. Den Trubel im Restaurant. Am Büffet. Den ganzen Lärm, das Durcheinander und Chaos. Die Kinder die umher irrten. Die Erwachsenen, die noch verkatert aussahen. Und das Büffet, die Insel! Auf die sich alle mit letzter Kraft ret-
teten. Und sich Teller für Teller, einen Schritt weiter in Sich- erheit begaben. Solange bis der Gipfel des Büffetgebirges errei- reicht war. Und keine Gefahr mehr drohte.

Woran hätte der Mensch seinen Spaß, wenn er Vollkommen wäre? Wie wäre dann sein Denken und Wissen? Und was würde er Leben und Fühlen? Wie würde sein Umgang mit sich und der Welt aussehen? So weit ich sah, ist er im Urlaub, diesem Ideal sehr nahe.

Es gab überall Stufen. Allein kam ich nicht zum Barraum. Nicht zum Restaurant. Nicht zum Bungalow. Alleine kam ich auch nicht zur Dusche. Nicht zur Toilette. Und auch nicht an die Kleidung im Schrank. Allein konnte ich auch die Hotelanlage nicht verlas-
sen. Und allein konnte ich auch nicht die Städte und Orte besich-tigen die interessant sind. Nicht nach Sousse. Nicht nach Hama- meth. Nicht zu den Ruinen von Karthago. Die einzige Abwechslung in diesen drei Wochen, war ein Ausflug nach Tunis. Und ein klein-
er Ort, nahe der Hotelanlage, zu dem ich einmal fuhr. Meine Urlaubshilfe hatte zwar immer gute Laune. Und lag auch gern in der Sonne. Und konnte auch Stundenlang an Cocktails schlürfen. Und das mit Sonnenbrille und sehr viel Phantasie. Aber alles Andere war Ihm fremd.

Ich weiß nicht ob es Ihre Augen waren. Oder Ihre Haare. Oder die Beine. Aber ich hatte mich in Sie verliebt. Aber vielleicht fand ich sie auch nur sympathisch. Ihre Freundlichkeit. Ihren Charme. Ihren Humor. Und wie sie sich bewegte. Und mit Anderen diskutierte. Und wie all dies etwas angenehmes hatte. Aber eventuell, hatte ich mich überhaupt nicht in Sie verliebt! Und mochte Sie nur, weil Sie mir Aufmerk- samkeit schenkte. Sich hin und wieder mit mir unterhielt. Oder sich zu mir setzte und etwas erzählte. Und mir auch mal ein Getränk an den Tisch brachte. Und voller Toleranz und ohne Vorurteile zu sein schien. Aber wahrscheinlich war es doch bloß ein Gefühl für Sie? Und ich sah Sie nur gern! Und es war nichts besonderes, wenn ich mich in Ihrer Nähe besser als normal fühlte. Und ohne bedeutung, wenn Sie mir hin und wieder zulächelte. Oder einen Klaps auf die Schulter gab. Und Sie war auch nicht das, mit dem es im Leben etwas gibt, das Glück heißt!

Mit dieser Behinderung ist das Verhältnis zu Frauen sowieso ein Drahtseilakt. Und ein Absturz für das Publikum das Amüsanteste. Und das, worauf der ganze Zirkus sich freut und wartet.

Ich lag im Bett. Michelle war gerade gegangen. Sie hatte sich geduscht. Sich noch einige Minuten zu mir gesetzt. Und wollte nun Freunde besuchen. Ich fand noch eines Ihrer Haare. Und am Arm war noch, ein Fleck von Ihrem Lippenstift. Und sie hatte eine Haarspange vergessen. Ein Handtuch von Ihr hing über dem Stuhl.Und auch Sandalen von Ihr standen noch in der Ecke. Und auf dem Fußboden lag noch das Kissen, das sie aus dem Bett geschubst hatte.

Ich würde Sie am nächsten Tag wieder sehen. Ich war im Barraum mit Ihr verabredet.Das waren noch genau 13 Stunden 21 Minuten und 3 Sekunden. Oder 60 Kilometer Fußmarsch auf ebenen Gelände. Oder 6 mal Casablanca und 6 mal „as Times goes bye.“ Und Bogey. Oder 7 Aufenthalte in meinem Lieblingscafe.

Die Begleitung lächelte ständig. Nach einigen Tagen merkten das die Leute. Und lächelten nicht mehr zurück.

Auf meinem Hosenbein, hatte sich eine Ameise verirrt. Sie beweg- te sich zuerst in Richtung des Knies. Dann ging Sie auf die Ho- sentasche zu. Und drehte sich einige male im Kreis. Schließlich, lief Sie zur Innenseite der Oberschenkel. Machte aber kehrt und nahm Kurs auf den Bauchnabel. Und hielt dann auf einmal inne. Auf dem Gehweg, waren zwar einige Ihrer Gattung. Aber von da gab es wohl keine Hilfe. Ihr mußte selbst was einfallen. Das Beste war, zuerst wieder zurück zum Knie. Und über das Schienbein zum Hosenbund. Und dann auf den Schuh. Und von da zum Gehweg. Und zu Ihren Artgenossen. Es gab eine Rettung. Und ich war sicher, das Sie die fand. Ich stand mit dem Rollstuhl vor dem Bungalow. Eine Frau, war gerade beim Reinigen unserer Herberge! Und ein Mann brachte Kleidung von der Wäscherei zurück. Zwei Gärtner, waren mit dem Pflanzen von Blumen beschäftigt. Nebenan spielten einige Leute boule. Im Schatten eines Baumes, las eine Frau eine Zeitung. Die Straße herunter zum Hotel kam ein Lieferwagen. Auf dem Parkplatz, standen zwei Reisebusse.

Der Himmel war ohne Wolken. Und der Tag ein Meer aus Licht- tropfen. Und ein Gedanke, wie ein unsinkbares Schiff. Und das Land die Körper die sich liebten. Und die Sprache waren Reisen zu neuen Freunden. Zu Kontinenten die sich nur von Gefühlen erobern ließen. Und die Heimat, in der Musik das Denken ist.

Michelle war schon im Barraum. Einige Ihrer Freunde und Freundinnen waren bei Ihr. Sie unterhielten sich, stritten und lachten. Niemandem fiel auf, das mein französisch holprig war. Alle meine Beiträge schienen perfekt. Auf dem Tisch, stand eine Flasche bester Wein. Michelle nahm meine Hand.

Klaus Lutz

Worte vom Mars

die frage

ich sitze im zimmer
ich gucke fernsehen
gehe zum kühlschrank
öffne das fenster
lese die zeitung
und warte auf etwas
das eine wort
der eine gedanke
die eine antwort
wo bin ich
was will ich
wo gehe ich hin
draußen spielen kinder
im fernsehen ist krieg
die zeitung,
voll von katastrophen
der kühlschrank fast leer
das zimmer nur chaos
und mir fehlt
das eine wort
der eine gedanke
und ich warte
es wird dunkel
es wird nacht
es wird morgen
ein tag beginnt
es ist still
friedlich und ruhig
aber nichts stimmt mehr
ich weiß nicht "warum"

Klaus Lutz


Bemerkungen zu dem Gedicht:
"die frage!
hier veröffentlicht!

Lieber Klaus, ist es "warum", dieses
fehlende Wort? Ich könnte es verstehen...
Aber die Sinnkrise hat immerhin zum
spannenden Gedicht von dir geführt,
das ich als genuin "existentialistisch"
bezeichnen will.
Liebe Grüsse, Heino

Kunst

Solche Texte, habe ich schon öfter geschrieben.
Es ist komisch, meistens dann, wenn nichts
mehr geht. Wenn, ich nicht mehr bis auf 3 zäh-
len kann. Und denke, das ist das Ende. Vergiß
alles. Schalte den Fernseher an. Und stürze
Dich, in die Masse. Mit aller Zustimmung von
Ihr. In diesem Augenblick, habe ich dann die
Idee. Und Bum! Das ist es. Meistens dann
auch, die beste Idee seit langem. Das Gedicht:
"Der Strom" habe ich so geschrieben. 1977/78.
Einer meiner besten Texte. Ich wache Morgens
auf. Am Ende! Ohne Geld! Ohne Freunde! Ohne
Etwas. Neben mir liegt ein Kugelschreiber und
ein Stück Papier. Und, ich schreibe diesenText.
Bum! Lesen sie Ihn. Die meisten sagen er wäre
Traurig. Aber, mir ist es gelungen. Eine Traurig-
keit zu beschreiben. Die, mit all Ihrer Traurig-
keit, nur Schönheit besitzt. Alle Schönheit die
echte Traurigkeit haben kann. Komischer wei-
se wurde dieser Text nie veröffentlicht. Ich habe
Ihn an Zeitungen gesandt. Aber Ergebnislos.
Das war, damals in Mainz. Später, habe ich
Ihn, in Berlin, in offenen Literaturgruppen geles-
en. Er fand Zustimmung. Aber verstanden wurde
er nicht. Ich habe Ihn auch, mit anderen Text-
en, an Verlage geschickt. Aber, nie was gehört.
Wobei, ich auch sagen muß, das ich damals
entgleist bin. Und schlechte Sachen geschrieb-
en habe. Ich war in diesen Literaturgruppen.
Und habe mir angehört, was die Leute so geles-
en haben, an Texten. Und, mir gedacht, wenn das
so einfach ist. Dann, schreibe genau so. Und,
Du hast kein Probleme. Aber, ich habe nicht
gesehen. Das diese Leute nur Dilttanten waren.
Also keine Literaten. Und, ich habe wieder mein-
en Stil gefunden. Wobei ich eine sehr elitäre Auf-
fassung habe. Von dem, was eine gute Idee ist.
Das unmögliche Probieren. Bis an die Grenze,
des Wahnsinns gehen. Ohne Pardon. Alles ge-
ben. Ein Trip, in ein anders Universum. In das
Universum. Der Klarheit. Des Lebens . Und, der
Worte, die Leben. Mit dem Verstand, mit dem
Herzen los gehen. Und, das unmögliche wollen.
Das Universum begreifen. Gott begreifen. Mit
Ihm reden. Mit ihm Schachs spielen. Ihn zum
Freund machen. Sein Sprache hören. Seine
Gedanken verstehen. Seine Welt begreifen.
Und wissen, was das Alles ist. Was dieses Le-
ben alles ist. Die Augen haben, die es sehen.
Den Verstand haben, der es begreift. Und seh-
en, was das wirklich ist. Lernen und begreifen.
Echtes Lernen und echtes begreifen. Echtes
Wissen und echtes Leben. Und, wie ich das
werde, was ein echter Mensch ist. Und wie
sich das Gott vorgestellt hat. Darum geht es.
Um nichts weniger, geht es beim schreiben.
Und, um nichts weniger, geht es im Leben.
Wenn es das Sein soll. Wenn es etwas Sein
soll. Und, wenn es mehr als etwas sein soll.
Wenn es Kunst sein soll. Glück Liebe und
Schönheit. Freundschaft und Vertrauen. Ge-
danken die mehr sind. Die dieser Welt etwas
geben. Die den Menschen etwas geben. Die
mir etwas geben. Die das Leben sind. Die das
Leben geben. Nicht mehr. Und nicht weniger.
Darum geht es im Leben. Darum, geht es beim
Schreiben. Wenn es echt sein soll. Oder, dem
nahe sein soll. Was echt ist. Was schön ist.
Was wahr ist. Und, es zeigt wie Unglaublich
und Wunderschön, das Leben sein kann. Mehr
als all das, was wir ahnen. Mehr als all das,
was wir träumen.

Klaus Lutz

Worte vom Gorilla

Der Mond
Kommentar zu dem Gedicht: "Der Mond"
veröffentlicht am 28.5.2008

Was ist der Mond? Es gibt, Gedichte und
Gedichte, über den Mond. Gedanken und
Aphorismen. Der Mond. Was ist Das? Wa-
rum, so viele Phantasien? Und, warum so
viele Träume? Wegen dem Mond! Niemand
kann das Erklären. Es hilft einfach weiter.
Probleme am Tag. Und Nachts, ein Blick, auf
den Mond. Und Sie sind weg. Unlösbare Rätsel.
Und, ein Blick auf den Mond. Und, Sie sind
gelöst. Sünden, und ein Blick auf den Mond.
Und, sie sind Vergeben. Streit, und ein Blick
auf den Mond. Und, es ist Frieden. Einsam-
keit, und ein Blick auf den Mond. Und, es
ist vorbei. Liebe und Leid! Und, ein Blick auf
den Mond. Und, man weiß es. Die Nächste
kommt bestimmt. Der Mond. Der Blick der
Relativiert. Das Licht, das mehr Ahnen läßt.
Die Größe des Lebens. Auf diesem kleinen
Planeten. Die Größe des Schicksals. So
klein, in diesem Universum. Der Mensch,
mehr als Alles. In diesem Universum. Auf die-
sem Planeten. Winzig in diesem Universum.
Und dann der Mond. Die Nacht. Und ein Ge-
danke. Und ein Tee. Und es geschieht. Das
Unglaubliche! Das Wunder! Der Mond er lä-
chelt! Und das Leben. Es ist wieder Da. Es
geht Weiter.
K.Lutz


Das Ziel
Kommentar zu dem Gedicht: "Du"
veröffentlicht am 10.6.2008

Die Reise, zu dem was mir
fehlt. Die Frage, nach dem,
was mir Fremd ist. Ein Stein,
der mit einem Wort erwacht.
Die Welt, auf dem Weg:
"Wohin"
Der Mensch und seine Frei-
heit. Was immer ich will.
Das Einfachste ist Es.
Und das Beste ist Er. Und
das bleibt Er. Es ist der
Mensch. Der, mich mit ein-
em Wort erweckt. Der Men-
sch, der mich liebt. Das
Ziel meiner Reise. Der
Mensch, den ich liebe. Mit
dem es beginnt. Das Ent-
decken des Fremden. Das
Finden des Lebens.

K.Lutz

Kaiser

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