Sonntag, 8. Juni 2008

worte des adlers

Eins und Eins

Kommentar zu dem Text: "Sylt"
hier veröffentlicht am 4.6.2008

Irgendwann ist das Leben vorbei. Und, wenn
nichts war. Dann war es nur vernünftig. Als
Kind, haben wir den Teller leer gegessen.
Als Erwachsene unsere Pflicht getan. Und als
Rentner auf den Tod gewartet. Das Leben es
ist Vernunft. 1+1 ist eben 2. Aber hin und
wieder, ist es ganz gut. Das alles auf den
Kopf zu stellen. Das ganze Leben, auf den
Kopf zu stellen. Die Leute um einen her.
Und all das, was so um einen her geschieht.
Den ganzen Ernst des Lebens. Den ganzen
Quatsch. Und es beweisen 1+1 ist 2.
Aber, es gibt mehr, als diese Vernunft. Ein
Kuß und ein Kuß sind keine 2 Küsse.
Ein Kuß und ein Kuß ist Liebe. Ein Stern
und ein Stern, sind keine zwei Sterne. Ein
Stern und ein Stern, ist der Himmel. Ein
Gedanke und ein Gedanke, sind keine 2
Gedanken. Ein Gedanke und ein Ge-
danke, ist der Beginn von etwas Neuem.
Etwas Großem. Einer neuen Vernunft. Sie
beginnt mit einer Umarmung. Und endet
mit einem Lächeln. Größer als die Sonne.
Und heller als alles Licht. Die eine
Vernunft baut Bomben. Und sie zerstört.
Eine Hand die mir gereicht wird. Sind
keine 2 Hände. Sie sind wie ein Lied.
Mit dem mehr beginnt, als alle Vernunft.
Mit den Sinnen spielen. Sie einmal un-
vernünftig sein lassen. Den Himmel wie
Schokolade schmecken. Das Grün in den
Wolken sehen. Und den Wind fühlen, der
wie ein Lied berührt. Und die Sekunden
wie Plätzchen riechen. Und darauf achten,
was die Sterne vom Leben erzählen. Mit
der Vernunft spielen. Hin und wieder
verrückt sein. Dem Leben etwas geben
was mehr ist. Mehr ist als Verstand.
Mehr ist, als das Beste unserer Ideen.
Nennen wir es einfach Liebe.

Klaus Lutz

Strichmännchen

Sieben Striche soll das Männchen haben

Der erste Strich ist der Kopf. Ganz dünn
damit nicht viel hinein geht. Und das Männchen
sich leicht beherrschen läßt. Und nur das lebt
was von Ihm gewollt wird. Und nie auf eigene
Ideen bekommt. Und dann immer nur so funktioniert
wie Andere es wollen.

Der Zweite Strich ist der Hals. Dick und Starr soll
er sein. Damit das Männchen nicht nach Links
und Rechts schauen kann. Und nur wenig begreift
von dem was um es her geschieht. Und nur in die
Richtung sieht die Andere wollen.

Der dritte und vierte Strich sind die Arme. Die
müssen Kräftig sein. Damit es fleißig arbeitet
Und sich mit keinem anderen Männlein unterhält.
Und doch auf eigene Gedanken kommt. Und dann nicht
mehr so funktioniert wie Andere wollen.

Der fünfte Strich ist der Bauch. Der muß
dünn sein. Damit das Männchen billig ist.
Und keine Ansprüche stellt und genügsam bleibt.
Und auch nie nach Mehr fragt. Sondern sich nach
jedem Almosen bedankt. Und so Wunschlos ist wie
Andere wollen.

Der sechste und siebte Strich sind die Beine.
Die dürfen nicht leicht sein. Sonst könnte sich das
Männchen gut bewegen. Und würde nicht auf
seinem Platz bleiben. Und dorthin gehen
wohin es nicht soll. Und möglicherweise etwas
sehen , was es dann doch zum nachdenken
bringt. Und so dann nicht bleibt wie Andere wollen.

©Klaus Lutz

Sonderangebote

Kommentar zu: "Mein Leben"
hier veröffentlicht am 1.6.2008

Es wäre alles in Ordnung, wenn es noch so
etwas wie Leben geben würde. Menschen
die es noch wagen. Eigene Wege zu gehen.
Und sich, ein eigenes Denken erschaffen.
Eine eigene Welt. Menschen, die noch der
Schöpfer, von dem Leben sind. Von dem
Leben, das ihr Leben ist. Solche Menschen
wären Es. Die Künstler. Mit dem einen Werk.
Dem größten Werk, das ein Mensch er-
schaffen kann. Ein eigenes Leben. Ein ei-
genes Denken. Eine eigene Welt. Eine eigene
Meinung. Ein eigener Blick, für das Leben.
Unabhängig! Souverän! Das Wissen ich bin.
Ich bin ich. Alles Wissen fließt in dieses Leb-
en. In mein Leben. In etwas Lebendiges. Und
es wird lebendig. In allem was ich sage. In
allem was ich denke. In allem was ich will.
Ich bin ich. Und die Masse, ist etwas anderes.
Ich bin ich. Mit allem was ich bin. Aber, das
gibt es immer weniger. Das ist der Mensch
der ausstirbt. Den auch niemand, unter den
schutz der bedrohten Arten stellt. Er stirbt
aus. Und was übrig bleibt, ist die masse. Be-
einfußt und manipuliert. Nicht von Poitik od-
er Zeitungen. Das wäre noch erträglich. Be-
einflußt von Werbung. Der günstigste Urlaub.
Das günstigste Auto. Das günstigste Eigen-
heim. Die günstigste Versicherung. Die
günstigste Bestattung. Und die Hysterie,
wenn etwas erscheint, das nicht günstig ist.
Das verkümmerte, degenerierte, zerstörte
Wesen. Das einmal Mensch war. Durch alle
Ebenen des Lebens. Alles nur noch bla bla
bla. Mehr oder weniger gekonnt. Nur nach
Bildung oder sozialen Hintergrund, in einer
etwas anderen Erscheinung. Aber eins läßt
sich ganz sicher sagen. Die Künstler gibt
es nicht mehr. Menschen die das Leben be-
herrschen. Frei und selbstständig. Mit dem
Wissen, was es ist das Leben. Das Einzige,
was ich habe. Es gibt nur noch Leute, die ir-
gend Jemandem dienen. Dem Geld. Ihrer
Eitelkeit. Ihrer Karriere. Ihrer Nichtigkeit.
Es gibt, nur noch bedeutungslose Mensch-
en. Die Schafherde. Und jeder versucht Es.
Das beste Schaf zu sein. Und jeder, ist ein
besseres Schaf, als er denkt. Die Kunst des
Lebens ist mäh mäh mäh. Und das lauteste
Schaf ist der Sieger. Und jeder der es wagt
zu behaupten, das es mehr gibt als mäh
mäh mäh. Ist dem Lachen der Masse aus-
gesetzt. Dem Unglauben, der sich in Hohn
und Spott entlädt. Die verrückte Masse.
Die alles für verrückt erklärt, was anders ist
als Sie. Die kritische Intelligenz einer Ge-
sellschaft, die nur auf Sonderangebote spe-
zilaisiert ist. Und selbst zum Sonderangebot
geworden ist. Und all das was mehr ist.
Was wertvoll ist. Ist für das Leben dieser
Menschen unzugänglich. Es exisiiert über-
haupt nicht. Angefangen von Menschen bis
zur Natur. Werte die sich nicht in Sonderan-
geboten widerspiegeln. Sind Werte, für die
es keine Reklame gibt. Also, sind es keine
Werte. Was wichtig ist hat Reklame. Und
hat einen Wert. Das Leben ohne Reklame.
Das ist das Unscheinbare. Es fällt nicht
auf. Ob es da ist. Oder, ob es verschwindet.
Es ist Egal. Es fällt nicht auf. Nichts hat
da eine Chance. Kein Mensch, kann da
zum Künstler werden. Denn es gibt nichts,
was Kunst werden kann. Alles spiegelt nur
ein blabla wieder. Es fehlen die Stimmen,
die sich interpretieren lassen. Die Mensch-
en, die laut nein sagen. Es fehlt die Kunst.
Die Kunst des Lebens. Das was es ist. Der
Mensch der sich zeigt.Und es allen be-
weist. Ich bin ich. Ich bin Mensch. Ich lebe
mein Leben. Das was ich bin. Einzig und
Einmalig.

Klaus Lutz

Kaiser

Klaus der Erste

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