Mittwoch, 4. Juni 2008

Worte zum Urlaub

sylt


Der Zahnarzt will, die neunte Symphonie von
Beethoven, nur noch im Schlafzimmer hören.
Und wohnt am liebsten auf Sylt.

Der Mönch möchte seine Freizeit nur noch, im
Bett, mit Büchern von Karl May verbringen.
Der Marathonläufer will nur noch vor dem Früh-
stück einkaufen und den Rasen mähen.
Und beide wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Lehrer will nur noch Aufgaben rechnen, die
genau so wichtig sind wie Kakao mit Sahne.
Die Hausfrau will nur noch an gute Freunde ihr
Rezept für Kiwiplätzchen verschenken.
Der Postbote will nur noch mit seiner Frau sprechen
wenn sie Täglich mit ihm joggt.
Und alle Drei wohnen am liebsten auf Sylt.

Der General will nur noch mit Tee sein Frühstück
nehmen und gut leben weil seine Mutter es will.
Der Bogenschütze will nur noch zu Partys gehen
auf denen es Erdbeerbowle ohne Alkohol gibt.
Die Mutter will Ihr Kind nur noch an Feiertagen mit
Öko Schokolade und Haferflocken verwöhnen.
Die Zigeunerin will nur noch hin und wieder nach
einem Schaumbad in schwierige Filme gehen.
Und alle Vier wohnen am liebsten auf Sylt.

Der U - Richter will Schweinelendchen mit Bier
nur noch in einfachen Restaurants bestellen.
Die Psychiaterin will nur noch W. Busch lesen und
Mittags nach 2 Glas Wein den Teppich saugen.
Der Finanzbeamte will nur noch Mineralwasser trinken
und öfter mit seiner Frau ins Kino gehen.
Der Friseur will nur noch Glatzen nach Regeln echt
Indianischer Philosophie mit Kamille massieren.
Die Oma will nur noch über Imanuel Kant nach 5
Uhr in der U-Bahn ernsthaft nachdenken.
Und alle Fünf wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Hutmacher will nur noch 3 Eier am Tag essen
und mit seinen Leistungen Glücklich sein.
Der Arzt will nur noch Frauen untersuchen die
Woody Allen und Partys mit Punsch mögen.
Der Bankdirektor will nur noch Geld an Liebhaber
von Schach und Thüringer Bratwurst verteilen.
Die Marktfrau will nur noch in ihrer Häkelrunde über
den wahren Sinn von Diätplänen reden.
Der Clown will nur noch an Mittwochabenden mit
Sonnenbrille und Pfeife das Klavier stimmen.
Der Jäger will nur noch allein mit seiner Indigo
blauen Wasserpistole weiße Hasen jagen.
Und alle Sechs wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Koch will nur noch Schnitzel platt hauen, wenn
ihr Stammbaum das nicht verbietet.
Der Alkoholiker will nur noch zum Zahnarzt gehen
und sonst wieder an Wunder glauben.
Der Verkäufer will nur noch Maggiwürfel in Geschenk-
papier an Volljährige verkaufen.
Der Busfahrer will nur noch nach der Beichte seinem
Dackel die perfekte Dressur bieten.
Der Dompteur will nur noch Nachmittags bei
Musik und mit grünen Turban auftreten.
Der Obsthändler will nur noch Hand gepflückte
Äpfel aus Brasilien mit Gütesiegel führen.
Der Polizist will nur noch Menschen kennen lernen,
die sich noch über Ananas oder Kiwis freuen.
Und alle Sieben wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Trapezkünstler will nur noch für die Heilsarmee
leben und zu allen Leuten nett sein.
Der Angler will nur noch Freunden ohne Depressionen
die Vorteile der Straßenbahn erklären.
Der Page will nur noch Kuchen backen und öfter
mit seiner Freundin über Ping Pong reden.
Der Wanderprediger will nur noch Brot vom Bioladen
kaufen und bloß Sonntags ins Café gehen.
Der Sänger will nur noch zufrieden seinen Saft trinken
und öfter Urlaub in England machen.
Die Haushaltshilfe will nur noch Diätsahne kaufen
und jeden Tag das Leben nehmen, wie es ist.
Der Optiker will nur noch im Männerchor singen
und sich mehr um seine Katzen kümmern.
Der Kapitän will nur noch Sonntags mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zu Autorennen fahren.
Und alle Acht wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Boxer will nur noch mit seiner Frau über
die Probleme der Zeppeline bei Nebel reden.
Der Astronaut will nur noch Postkarten
mit Wohlfahrtsmarken an seine Mutter schreiben.
Der Vertreter will nur noch in Bahama Shorts und
mit Yogi Tee die fünf Uhr Nachrichten hören.
Der Fotograf will nur noch Möhren in Natur fotografieren
und mehr über Walt Disney lesen.
Der Bretzelmann will nur noch an Yetis seine Waren
verschenken und sich pol. nicht mehr äußern.
Der Pizzabäcker will nur noch mit dem Auto in Urlaub
fahren und öfter über China nachdenken.
Der Nachrichtensprecher will nur noch bei Sonnenschein
den großen Joghurt mit Blaubeeren kaufen.
Der Geiger will nur noch in Gefängnissen spielen,
in denen ökologisch gedacht und gelebt wird.
Der Schneider will nur noch Sonntags nach der Skatrunde
einen Joint mit Geschmack rauchen.
Und alle Neun wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Sekretär will nur noch Kinos besuchen in die das
mitnehmen von Luftballons erlaubt ist.
Die Witwe will nur noch mit Hilfe ihres Horoskops
einen Urlaub in Rio de Janeiro planen.
Der Taxifahrer will sich nur noch an Imbißbuden
über den Sinn von Walzer klar werden.
Die Putzfrau will nur noch mit ihrem Masseur über
die künstl. Befruchtung von Zwiebeln reden.
Der Zauberer will nur noch ins Theater gehen, wenn
sein Freund, an der Bar auf ihn wartet.
Der Weihnachtsmann will nur noch auf besonderen
Wunsch seinen Kunden etwas vorsingen.
Der Taucher will nur noch mit Menschen sein Leben
teilen die grüne Krawatten mögen.
Die Floristin will nur noch dem Osterhasen verraten
welcher Sekt ganz gut zu Erdbeeren paßt.
Der Einbrecher will in Zukunft nur noch für den Klavierlehrer
und seinen Nebenjob beten.
Der Schornsteinfeger plant nur noch nach der Arbeit
zur Fußpflege und Maniküre zu gehen.
Und alle Zehn wohnen am liebsten auf Sylt.

Der Zigarrenraucher mag wahnsinnig
gerne Currywurst mit Tomatensoße!
Aber seinen Urlaub verbringt er am liebsten auf Sylt.


Klaus Lutz

Tanzen

Gib dem Leben,
Ideen die Tanzen.
Und nimm Gedanken
Wie eine Krone.
Die eine Liebe.
Sei ein König!
Sei das Leben!

Nimm die Zeit.
Wie eine Frau!
Laß sie nie Allein
Das eine Leben.
Sei ein Stern!
Sei der Himmel!

Sehe den Tag.
Wie einen Lehrer.
Und jeden Atemzug.
Wie eine Entdeckung.
Sei der Mensch.
Sei das Wissen!
Sei der Frieden!

Kommentar zu dem Gedicht: "Tanzen"

Was soll das Leben? Was soll diese
ganze Welt? Was soll das Universum?
Was soll unser Denken? Was soll
das, was wir glauben? Was soll das,
was wir sind? Wenn, wir es nicht
wollen, dieses Leben. Wenn wir, die-
ses Leben, nicht mögen. Das Leben
zu mögen ist Alles. Es zu feiern. Es
zu geniessen. Und zu wissen, es ist
nicht umsonst. Die Zeit, die ich Lebe.
Die Zeit, die ich hier, auf der Welt ver-
bringe. Die Zeit gehört mir. Ich singe.
Ich tanze. Ich lebe. Ich feiere. Ich
bin das Leben. Ich will das Leben.
Ich habe das Leben. Wo ich auch
bin. Und, was ich auch mache. Es ist
ein Tanz. In meinem Kopf. Es ist ein
Tanz, in meiner Phantasie. Es ist ein
Tanz, in meinerm Herzen. Es ist ein
Tanz, in jedem Atemzug. Und jede
Bewegung von mir ist Tanz. Und
jeder Blick von mir ist Tanz. Und jedes
Wort von mir, ist Tanz. Jeder Gedanke.
Jedes Gefühl. Jeder Wunsch. Jeder
Augenblick. Mein ganzes Leben Es
ist einzig. Es ist Tanz. Es ist die
Umarmung. Die Umarmung von die-
sem Planeten. Es ist die Umarmung
von jedem Menschen. Es ist die Um-
armung von Allem. Von all dem, was
mich umgibt. Von all dem, was
ich Lebe. Es ist eine Umarmung.
Und, ich bin Es. Die Sekunde aller
Sekunden. Die Stunde aller Stunden.
Der Tag aller Tage. Ich lebe
und tanze. Das Leben ist mir.
Freude und Tanzen. Das bin Ich.

Klaus Lutz

Worte und Männer

Die Einsicht!

Ich mache mir nichts mehr vor.
Über das, was ich bin. Und über
das, was ich nicht bin. Ich weiß,
ich bin der Größte. Aber, was
ist das schon. Im Vergleich zu
Gott. Er ist Größer. Und, ich bin
nicht Gott. Damit, muß ich mich
abfinden. Ich bin der Größte.
Aber, so groß wie ich auch bin.
So klar, ist es mir auch. Ich
habe Grenzen. Sie beginnen
da, wo Gott ist. Wo Gott anfängt.
In meinenm Denken. Und über-
haupt So. Und das, aktzeptiere
ich nun. Ich bin zwar kein Gott.
Aber, ich werde zum Mann.
Wenn, ich diese Grenze akzep-
tiere. Und ein Mann zu Sein!
Das ist auch was. Ich schätze
mal So. Das es auf der Welt,
drei bis vier Männer gibt. Ich
meine echte Männer. Und, zu
denen gehöre ich dann. Dar-
aus, werde ich das Beste ma
chen. Und das klappt auch. Ich
bin klug genug. Ich mache aus
Allem etwas.

Klaus Lutz

Worte und So

Wissen

Wissen ist, die Phantasie, mit der uns die Sterne anschweigen.
Wissen ist, an wen der Vollmond, seine Stromrechnung bezahlt.
Wissen ist, die Freiheit, in die der Kuckuk des Pfandmeisters fliegt.
Wissen, ist wie Apfelstrudel, der mehr als Vanillesoße mag.
Wissen ist, wie bei den Frauen. Auf den, richtigen Gebrauch,
kommt es an. Dann stimmt es. Trotz aller Unterschiede.

Wissen ist, wie Wein, nach drei Flaschen sieht man Neues
Wissen ist, das die Interessantesten Leute als Clowns auftreten.
Wissen ist, die Bildung, die ins Land führt wo Schampus fließt.
Wissen ist, der Reichtum, der bei allem Unsinn, noch Ziele kennt.
Wissen ist, im Leben, die vierte Dimension. Die Liebe.
Aber das, ist nur den Bettlern, vollkommen klar.

Wissen ist, wie Reisen, die Suche nach einem Abenteuer.
Wissen ist, eine Frau, zu probieren, welche am besten paßt.
Wissen ist, ein Quadrat, mit vier Seiten. Es stimmt immer.
Wissen ist, ein Schiff auf dem Meer, alles Andere ist Phantasie.
Wissen ist, wie Dünger. Richtig benutzt, bringt es die
Pflänzchen zum Wachsen. Und läßt Sie, süchtig und edel werden.


Wissen ist, eine Melodie, der Text dazu ist das Leben
Wissen ist, wie ein Zauberstab, mit richtiger Zauberformel.
Wissen ist, eine Nachtbar und die Kohle dazu da ist.
Wissen ist, ein Saurier. Es bleiben nur Knochen übrig.
Wissen ist, wie das Leben. Die richtige Frau ist Glück.
Sechs richtige, im Lotto sind Glück. Und ein Mensch, der
sich um Geld anpumpen läßt, ist Glück.


Kommentar zu dem Text: "Wissen"

Wissen ist das Eine. Und zu wissen, was
damit anfangen. Mit dem Wissen. Das ist
das Andere. Das andere Wissen. Was fange
ich, mit meinem Wissen an. Und wo ist es?
Das Wissen, das mir sagt. Fange das, mit
dem Wissen von Dir an. Das Wissen, das es
dem Wissenschaftler sagt. Baue keine Waffen,
mit dem Wissen von Dir. Das Wissen, das
dem Politiker sagt. Sorge für Gerechtigkeit,
mit dem Wissen von Dir. Da wissen das dem
Menschen sagt. Erhalte die Welt, mit dem
Wissen von Dir. Das Wissen. Ich denke,
dieses Wissen gibt Es.Und Menschen
besitzen Es. Ein Clown, der andere Menschen
zum Lachen bringt. Oder ein Komiker. Der
das Gleiche kann. Menschen zum Lachen
bringen. Ein Spaßmacher der das Fertig bringt.
Auf irgend eine Art. Das die Menschen lachen.
Der hat es, das Wissen. Das Lachen das es
den Menschen zeigt. Was sie mit Ihrem Leben
anfangen sollen. Das was Sie, mit Ihrem
Wissen anfangen sollen. Es ist das Lachen.
Der Ausdruck höchster Kenntnis vom Leben.
Das Wissen! Das ist Es. Was ich, mit meinem
Lachen anfange. Ein Wissenachftler, der
Lachen kann, baut keine Bomben. Und ein
Politiker der Lachen kann, macht gerechte
Politik. Und Menschen, die Lachen können,
machen etwas vernünftiges aus Ihrem Leben.
Und das Lachen macht eins. Es macht aus
Menschen das Bezaubernde. Den Menschen
den es nur mit einem Lachen gibt. Den
Menschen der ein Fest ist. Bei jedem
Gespräch. An jedem Tag. Und zu jeder
Zeit.

Klaus Lutz

Kaiser

Klaus der Erste

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